Der CIVD-Geschäfsfüher Daniel Onggowinarso, Messe-Director Stefan Koscke und Presse-Manager Alexander Kempe stellten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die Zahlen des Jahres 2017 vor und wagten einen Ausblick über die Entwicklung sowohl der Branche, als auch des Caravan Salon. (Foto: tom/DCI)

Der CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso, Messe-Director Stefan Koschke und Presse-Manager Alexander Kempe (v.links ) stellten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die Zahlen des Jahres 2018 vor und wagten einen Ausblick über die Entwicklung sowohl der Branche, als auch des Caravan Salon. (Foto: tom/DCI)

Caravaningbranche boomt weiter – Caravan Salon 2018 auf Rekordkurs

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Auf einer Pressekonferenz der Messe Düsseldorf stellte der Messe-Director Stefan Koschke, gemeinsam mit dem Senior Manager Presse, Alexander Kempe, und dem Geschäftsführer des CIVD, Daniel Onggowinarso, wesentliche Zahlen, Daten und Fakten zum abgelaufenen Wirtschaftsjahr der Caravaning-Branche vor. Zudem gaben sie einen Ausblick auf den Caravan Salon 2018 und sprachen über Trends und Erwartungen der Messe-Aussteller und Besucher. Alexander Kempe moderierte die Veranstaltung gewohnt souverän.

Daniel Onggowinarso konnte in seinem knapp vierzigminütigen Statement mit sehr beeindruckenden Zahlen aufwarten. Es gibt keinerlei Zweifel, dass die Branche weiter boomt. Starke zweistellige Wachstumszahlen dominieren das Bild. Natürlich resultiert daraus auch die Notwendigkeit, die Infrastruktur in Form von mehr Stellplätzen und Campingplätzen verstärkt weiter zu entwickeln. Dort sieht der CIVD eine seiner konkreten Aufgaben, um den Prozess anzustoßen und gemeinsam mit anderen Verbänden zu moderieren.

Der CIVD-Geschäftsführer sprach über die Megatrends der Branche und identifizierte bei den Caravaning-Kunden das Bedürfnis nach Entschleunigung vom hektischen Alltag durch eine mobile Reisegestaltung. Zudem liege das mobile Reisen aktuell sehr im Trend und viele neue Kundengruppen suchten das besondere Erlebnis in dieser Urlaubsform. Es gilt laut Onggowinarso aktuell als besondere Form des Lifestyle. Schließlich spiele die demografische Entwicklung den Wohnmobil- und Wohnwagenherstellern in die Hände. Es ist kein Geheimnis, dass mobiles Urlauben den finanziell gut gestellten “Silver Agern” leichter fällt, als Jugendlichen und Berufseinsteigern. Dies wird leicht verständlich, wenn man sich vor Augen führt, dass der Anschaffungspreis für Reisemobile in Deutschland im Jahr 2017 im Durchschnitt bei 71.431,- Euro lag.

Stefan Diehl, der Leiter Kommunikation/Presse der Knaus Tabbert GmbH, gehörte ebenfalls zu den interessierten Zuhörern der PK. (Foto: tom/DCI)
Stefan Diehl, der Leiter Kommunikation/Presse der Knaus Tabbert GmbH, gehörte ebenfalls zu den interessierten Zuhörern der PK. (Foto: tom/DCI)

In den weiteren Erläuterungen skizzierte Herr Onggowinarso noch die Langzeittrends, die der CIVD sieht. Hier gilt die Formel der “drei K”. Komfort, Kompaktheit und Konnektivität. Die Fahrzeuge werden in Sachen Komfort weiter deutlich aufgewertet. Neben der konsequenten Entwicklung der Gewichts-Reduzierung bei den Fahrzeugen (Stichwort: Zuladung; Achslast) durch innovativen Leichtbau, werden die Fahrzeuge auch immer besser ausgestattet. Sind die Basisversionen der Reisemobile und Caravans durchweg einfach und solide gebaut, gibt es bei den Zubehörlisten der Hersteller und des Handels praktisch kaum Gestaltungsgrenzen. Die Kunden befeuern diesen Trend, indem sie hochwertige Fahrzeugvarianten ganz gezielt nachfragen

Der Tipp von Daniel Onggowinarso lautet demnach folgerichtig: “Besuchen Sie den Caravan Salon 2018. An einem Tag können alle wichtigen Trends und alle optischen und technischen Verbesserungen innerhalb der Branche besichtigt werden.”

Diesem Hinweis schließt sich Stefan Koschke, als Chef des Caravan Salon, natürlich an.  Sein Tipp: “Online gekaufte Tickets können sogar an zwei Messetagen zum Eintritt genutzt werden.”

In seinen Anmerkungen startete Koschke mit dem Hinweis, dass der Salon 2018 nochmals größer und vielfältiger wird, als die Rekord-Messe 2017 mit 232.000 Besuchern.

Er wies gesondert auf die Verkehrssituation für das erste Wochenende am Samstag, 25. August hin, da dort zeitgleich das erste Bundesliga-Spiel des Aufsteigers Fortuna Düsseldorf stattfindet und daher mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

Sein Appell lautet: “Wer kann, nutzt besser die öffentlichen Verkehrsmittel.” Ebenso schwierig gestaltet sich die Parksituation auf dem Caravan Center (dem P1), da am ersten Wochenende statt der ausgewiesenen 3.500 Parkflächen nur rund 1.750 Plätze zur Verfügung stehen und das gesamte erste Wochenende für Reisemobile aktuell ausgebucht ist. Koschke bittet daher Besucher “gerne die anderen acht Messetage zu nutzen.”

Der Messe-Chef wies im Weiteren noch auf die Verbesserungen des Catering-Konzepts für das Caravan Center hin. Das D.C.I. berichtete bereits hier darüber. Zudem verwies Koschke noch auf ein geändertes Hallen-Nutzung-Management. Danach ziehen die Luxus-Reisemobile in die Halle 5 um. Eine zweite Technik-Halle wird in Halle 14 platziert und liegt somit fußläufig günstig zu der angestammten Halle 13, worin die Ausrüstungs- und Zubehörindustrie versammelt ist.

Die Zahlen des Caravan Salon 2018 sind erwartungsgemäß sehr beeindruckend und sollten den Besuchern gute Laune machen: Es präsentieren sich 130 Caravan- und Reisemobilmarken und über 600 Aussteller auf 214.000 Quadratmetern. Dabei werden 2.100 Freizeitfahrzeuge zu bestaunen und auf Herz und Nieren zu besichtigen sein.

Nicht umsonst lautet das Motto des diesjährigen Caravan Salon: In der Welt zu Hause


Infos: Zur Webseite des Caravan Salon 2018

Infos: Zum interaktiven Hallenplan des Caravan Salon 2018

Infos: Zum Ausstellerverzeichnis des Caravan Salon 2018

Infos: Zu den Berichten des D.C.I. zum Salon 2018

Infos: Zum Messestand des D.C.I. auf dem Caravan Salon 2018


Beeindruckende Zahlen konnte der CIVD vermelden. Steigerungsraten im zweistelligen Bereich lassen die Branche strahlen. (Grafik: CIVD)
Beeindruckende Zahlen mit zweistelligen Steigerungsraten in der aktuellen Saison konnte der Herstellerverband CIVD vermelden. (Grafik: CIVD)

Thomas Schmies

Thomas Schmies

Unternehmensberater bei Die kleine Fabrik
Thomas Schmies arbeitet als selbständiger Unternehmensberater für seine Klienten mit dem Themenschwerpunkt digitale Transformation. Er kennt sich sehr gut in den Bereichen CMS, Programmierung und SEO aus.
Für das Deutsche Caravaning Institut koordiniert er die gesamten Online-Aktivitäten, sowie die Bereiche Marketing und Vertrieb.
Thomas Schmies