Für kleine Reparatur in Eigenleistung an Stoßstange oder Schürze des Mobils hält Dekalin die passenden Reiniger und Kleber bereit. (Foto: Werk=

Für kleine Reparatur in Eigenleistung an Stoßstange oder Schürze des Mobils bietet Dekalin die passenden Reiniger und Kleber. (Foto: Werk=

Einfach selbst gemacht – Kleinreparaturen an Stoßstange, Schürze oder Seitenteil

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Stoßstangen, Schürzen und Seitenteile bilden die äußerste Schutzzone von Fahrzeugen. Daher sind sie häufig die ersten, die Schaden nehmen. Die Klebeprofis von Dekalin geben Praxistipps für eine schnelle Reparatur in Eigenleistung.

Nicht immer ist der Weg in die Profiwerkstatt nötig. Kleinere Risse, Löcher und Brüche kann der ambitionierte Heimwerker durchaus selbst beheben. Besonders für Camper ist dies interessant, denn im Vergleich zum Auto sind diese Außenteile von Wohnmobilen und Caravans weniger widerstandsfähig und oftmals auch sehr teuer. Zudem verflüchtigen sich die Weichmacher in ihnen über die Jahre und das Material wird spröde.

Was tun, wenn der Schadensfall eingetreten ist? Ideal für derartige Reparaturen eignen sich Zweikomponenten-Klebstoffe aus Polyurethan. Sie verfügen über eine hohe Scher- und Schlagfestigkeit sowie eine hohe Witterungsbeständigkeit. Zudem können sie auf vielen Werkstoffen eingesetzt werden und sind einfach in der Anwendung. In diesen Fällen kann DEKApur 2K-90* von Deka Kleben & Dichten helfen.

Vorbereitungsphase: Bohren, Schleifen, Säubern

Bei Rissen mutet der erste Schritt radikal an: die Entlastungsbohrung. Aber ohne, dass der Heimwerker am äußeren Ende des Risses die Bohrmaschine ansetzt, würde sich der Spaltprozess fortsetzen. Den dabei anfallenden Grobschmutz muss er im Nachgang mit haushaltsüblichem Spülmittel entfernen, um ihn nicht ungewollt einzuarbeiten. Zum Entfetten der Oberfläche empfiehlt sich ein Spezialreiniger wie beispielsweise der DEKAclean Ultra.

Er säubert gründlich und rückstandsfrei, sodass später ein guter Haftgrund besteht. Beim Umgang mit chemischen Substanzen raten Experten stets zum Einsatz von Gummihandschuhen und Schutzbrille. Anschließend verbreitert der Anwender die Klebefläche, indem er zu Schleifpapier mittlerer Körnung (P80) und Fräser greift. So erhält er eine angeraute Oberfläche, auf der der Klebstoff später besser greift. Den Schleifstaub gründlich entfernen und fertig ist die Grundlage für ein perfektes Klebeergebnis. Die hier skizzierten Reinigungsarbeiten gelten selbstverständlich auch im Fall von Löchern oder abgebrochenen Teilen.

Klebephase: DEKApur 2K-90

Hat der Camper beispielsweise seine Stoßstange auf diese Weise vorbereitet, kann er mit dem eigentlichen Klebevorgang beginnen. Klebstoffe wie der DEKApur 2K-90 vereinen ein hohes Maß an Elastizität mit einer hohen Festigkeit. Nach außen bildet der Kleber also eine langfristig stabile Schutzoberfläche ohne jede Porosität, nach innen bleibt er so flexibel, dass Vibrationen abgefedert werden. Für seine Verarbeitung bedeutet diese Standfestigkeit, dass der DEKApur 2K-90* sogar vertikal aufgebracht werden kann.

Einfach Klebstoff-Behälter in die passende Kartuschen-Pistole einlegen, gleichmäßig auftragen und die Klebefläche unter Umständen mit einer handelsüblichen Glasfasermatte verstärken. Schon nach fünf Minuten härtet der Kleber aus – beinahe unabhängig von Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und Schichtdicken. Weitere fünf bis sechs Stunden muss der Hobbyhandwerker jedoch kalkulieren, damit der Klebstoff einen Härtegrad erreicht, der eine weitere Bearbeitung ermöglicht.

Nachbereitungsphase: Schleifen und Lackieren

Der Zweikomponenten-Kleber bildet final eine feste Kunststoffmasse, die der ambitionierte Laie ebenfalls selbst bearbeiten kann. Nochmals kommt hier Schleifpapier zum Einsatz, das aber nun eine feinere Körnung (P80 – P240) aufweisen sollte. Auf diese Weise bringt der Hobbyhandwerker die Kleberschicht auf dasselbe Höhenniveau wie die Stoßstange selbst. Anschließend wird die betroffene Stelle erneut gereinigt, bevor sie lackiert werden kann. Inwiefern man die Lackierarbeiten selbst ausführt oder die Stoßstange dann dem Profi in die Hand gibt, liegt im eigenen Ermessen.

Im Allgemeinen gilt: Kleinere Schäden, wie hier vorgestellt, kann der Camper an seinem Fahrzeug durchaus selbst ausmerzen. Größere und komplexere Ausbesserungen nimmt dagegen besser der Fachmann vor. Er hat die Erfahrung und der Fahrzeughalter profitiert zudem von der Gewährleistung.

Infos: www.dekalin.de


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Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues