Carthago hat sein Reisemobilprogramm für die Saison optimiert und im Detail überarbeitet. (Foto: det)

Carthago hat sein Reisemobilprogramm für die Saison optimiert und im Detail überarbeitet. (Foto: det)

Modellpflege und Feintuning bei Carthago

Carthago

Evolution statt Revolution. Carthago hat seine Teilintegrierten und Integrierten für die Saison 2018 überarbeitet und im Detail optimiert.

Die Carthago-Gruppe blickt auf eine erfolgreiche Saison 2016/2017 zurück. Traditionell endet das Geschäftsjahr 2016 zum 31. Juli 2017, und der Premium-Hersteller aus Aulendorf kann mit 300 Millionen Euro Umsatz ein markantes Plus von über 20 Prozent vermelden. 5.000 Fahrzeuge hat Carthago produziert und verkauft, wobei auch der Export um satte 15 Prozent gesteigert wurde. Für das nächste Geschäftsjahr will Carthago die 6.000er-Marke beim Fahrzeugbau knacken und plant einen Umsatz von 365 Millionen Euro.

Fernziel ist das Projekt 8000, denn man sieht in der EU noch ein Steigerungspotential von mindestens zehn Prozent und möchte im Jahr 2020 EU-weit 8.000 Fahrzeuge verkaufen und damit zum EU-Marktführer bei Fahrzeugen ab 80.000,- Euro werden.

Bei den Fahrzeugen selbst hat Carthago kräftiges Feintuning gemacht und viele Kundenwünsche und Anregungen in die Praxis umgesetzt. Zusätzliche Modelle, verfeinerte Grundrisse, optimierte Details, nochmals mehr Komfort in Sitzgruppen, Schlafräumen und Bädern, weiterer Stauraum – Carthago setzt auf Evolution und hat seine Reisemobile für das Modelljahr 2018 deutlich aufgewertet. Gleichzeitig hat Carthago sein Programm von 51 Modellen auf ein lückenloses Angebot mit 56 Modellen in sechs Baureihen ausgebaut.

Zahlreiche Änderungen des Modelljahres 2018 sind über alle Baureihen hinweg wirksam. Wohnbereich: Typisch für alle Carthago Reisemobile sind bequeme Sitzgruppen mit zusätzlichen Sitzen an der Seite. Alle seitlichen Einzelsitze werden im aktuellen Modelljahr zu einer vollformatigen Sitzbank aufgewertet.

Schlafräume: Ab c-tourer aufwärts wird bei Modellen mit Einzelbetten der TFT-Monitor in den Möbelbau integriert. Bei Grundrissen mit Einzelbetten und integriertem Kleiderschrank ist der Zugang jetzt besonders einfach: Das geteilte Fußteil von Matratze und Lattenrost ist separat klappbar. Serienmäßig erhalten alle Modelle einen hochwertigen Matratzenüberzug und auf Wunsch eine USB-Steckdose im Schlafraum.

Carthago c-tourer und c-line erhalten, mit Ausnahme einzelner Modelle, eine neue Einheit aus Waschbecken mit Ablage sowie Sideboard. Daraus resultiert bei Benutzung der Toilette viel Platz im Bereich der Füße und Schultern. Davon profitieren auch Reisende im Carthago chic e-line und s-plus. Hier kommt ein neues Material für Waschbecken und Ablage zum Einsatz, dazu Wandverkleidungen in neuem Design aus einer Steinnachbildung. Das verwandelt den Waschraum in ein Designerbad. Außerdem wird die Duschwanne bei Raumbädern etwa fünf Zentimeter tiefer angeordnet, dies vergrößert die Bewegungsfreiheit in der Dusche. Im gleichen Schritt installiert Carthago eine neue Regendusche und optimiert die Stehhöhe in der Dusche.

Neu und zum Patent angemeldet ist die Lösung von Carthago, bei begrenzter Garagenhöhe noch zwei ausgewachsenen E-Bikes Platz in der Heckgarage zu bieten. Aber auch bei den Grundrissen hat sich einiges getan: So bekommt die schmale und kurze Integrierten-Baureihe C-compactline mit dem I 144 LE (Einzelbetten) und I 144 QB (Queensbett) zwei neue Grundrisse, die schon aus der C-tourer-Reihe bekannt sind.

Infos:  Zur Webseite von Carthago


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Claus-Detlev Bues