Das Caravaning-Oldtimer Museum Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee hat sich zu einem Besuchsmagneten in Oberschwaben entwickelt und startet mit einem neuen Programm. (Foto: Museum)

Das Caravaning-Oldtimer Museum Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee hat sich zu einem Besuchsmagneten in Oberschwaben entwickelt und startet mit einem neuen Programm. (Foto: Museum)

Freiheit im Kleinformat – Neues Ausstellungsprogramm im Erwin Hymer Museum

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15 Jahre hat der verstorbene Reisemobil-Pionier Erwin Hymer seinen Wunsch nach einem Museum für historische Caravans und Reisemobile hartnäckig verfolgt, mittlerweile ist das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee zu einem Besuchermagneten in Oberschwaben geworden. Mit dem neuen Ausstellungsprogramm „Freiheit im Kleinformat – Von Knutschkugeln, Mäuschen und tollen Kisten“ zeigt das Museum ab 30. Mai die Kleinwagen der Wirtschaftswunderjahre.

Das rund 10.000 Quadratmeter große, repräsentative Gebäude auf zwei Etagen ist mit etwa 80 historischen Wohnwagen und Reisemobilen ein Museum für Kulturgeschichte und Technik. Aus dem Blickwinkel des Reisenden werden sowohl der kulturhistorische Hintergrund als auch die technologische Entwicklung des mobilen Reisens betrachtet.

Sie hießen Kommissbrot, tolle Kiste, Mäuschen, Straßenfloh, Knutschkugel oder Schneewittchensarg; Die Fahrzeuge, die zu den Pfingstferien in das Erwin Hymer Museum einziehen, bekamen im Laufe der Automobilgeschichte die kreativsten Spitznamen. Viele sind bis heute unvergessen: Die Klein- und Kleinstwagen. Das Ausstellungsprogramm „Freiheit im Kleinformat“ zeigt nicht nur zahlreiche typische Vertreter dieser Fahrzeuggattung von den Anfängen des Automobils bis heute, sondern widmet sich auch dem besonderen Gefühl der neuen Freiheit, das sie ihren stolzen Besitzern bescherten.

Was machte in den goldenen Zwanzigern, in der Wirtschaftskrise der 1930er, in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit, in den Wirtschaftswunderjahren, den wilden 1970ern und „vernünftigen“ 1980ern einen Klein- oder Kleinstwagen aus? Und was zählt heute darunter? Warum wurden und werden sie von vielen geschätzt? Was macht(e) sie zu etwas besonderem? Und waren und sind sie sogar reise- oder campingtauglich?

Nicht nur bekannte Vertreter wie die BMW Isetta, das Goggomobil und der Fiat 500 sind ins Erwin Hymer Museum eingezogen, sondern teilweise auch sehr außergewöhnliche Exponate wie der Messerschmitt Kabinenroller oder der dreirädrige Bond-Minicar aus Großbritannien.

„Die Kreativität mit der das Automobil teilweise ganz neu gedacht wurde, die tollen Lösungen, die die Konstrukteure entwickelt haben, um ein günstiges motorisiertes Fortbewegungsmittel mit Wetterschutz anbieten zu können, all das machte die Recherche zu diesem Ausstellungsprogramm wahnsinnig spannend.“ so Isabell Heinzelmann, Projektleiterin für das neue Ausstellungsprogramm.

Und natürlich dürfen im Museum für mobiles Reisen auch die Kleinstwohnanhänger, die von den Winzlingen gezogen wurden, nicht fehlen! Auch das Museumsteam war kreativ und hat spannende Mitmach- und Erlebnisstationen gestaltet und gebaut. Die Fotostation „Alle an Bord im Goggomobil“, ein lustiges Geschicklichkeitsspiel, das die „Fußfertigkeiten“ an den Pedalen herausfordert oder ein spannendes Kleinwagen-Quiz, lassen die ganze Familie die Freiheit des Automobils im Kleinformat entdecken.

Das Ausstellungs-Programm „Freiheit im Kleinformat“ findet ab dem 30. Mai 2020 in der Ausstellung statt und ist für die ganze Familie geeignet. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Das Tagesticket für Erwachsene kostet 11,50 Euro. Schüler, Studenten und Auszubildende über 18 Jahre zahlen einen ermäßigten Preis.

Infos: Zur Webseite des Erwin-Hymer-Museum

Quelle: Pressemitteilung des Erwin-Hymer-Museums


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Claus-Detlev Bues