Mit der neuen Modellreihe L!ve bietet Knaus preiswerte Einsteigermobile mit Vollausstattung an. Hier der neue Knaus Traveller L!ve. (Foto: alf)

Mit der neuen Modellreihe L!ve bietet Knaus preiswerte Einsteigermobile mit Vollausstattung an. Hier der neue Knaus Traveller L!ve. (Foto: alf)

Knaus Reisemobile 2018 – Innovatives Wachstum

Knaus

Fortschritt, Wachstum, Erfolg – Schlagworte, die Knaus für sich beansprucht. Mit großen Investitionen in den Standort Jandelsbrunn, neuen und überarbeiteten Modellen und einer auf zehn Jahre erweiterten Dichtheitsgarantie auf alle Fahrzeuge geht Knaus selbstbewusst in die neue Saison, die noch besser werden soll, als das Rekord-Jahr 2016.

Die Knaus Tabbert GmbH hat ihren Hauptsitz im niederbayerischen Jandelsbrunn. Zu den weiteren Standorten gehören das hessische Mottgers sowie Nagyoroszi in Ungarn, wo die Kastenwagen, sorry die CUV´s – wir kommen später auf die Wortneuschöpfung – gebaut werden. Das Unternehmen mit seinen Marken Knaus, Tabbert, T@B, Weinsberg und Rent and Travel erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von über 410 Millionen Euro und produzierte mit etwa 1.560 Beschäftigten 16.366 Caravans und Reisemobile.

Nachdem in den Jahren 2013/14 das Werk in Mottgers erweitert wurde und 2015/16 eine neue Multi-Line im ungarischen Werk entstand, werden jetzt über 30 Millionen Euro in das Hauptwerk in Jandelsbrunn investiert: Unter dem Schlagwort „Jandelsbrunn 5.0“ wird die größte Einzelinvestition am Standort seit Bestehen des Unternehmens getätigt. Das Ziel ist es, die Kapazitäten signifikant zu erweitern. Drei neue Produktionsbänder, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit integriertem Prototypenbau, Erweiterungen im Auslieferungsbereich sowie Ausbau der Fertigungskompetenz im Leichtbau und in der Frame-Technologie sind auf dem Plan.

Kastenwagen Adé – der CUV ist da

Kastenwagenmobile gibt es nicht mehr in der Knaus-Philosophie. Alle Ausbaufahrzeuge bei Knaus heißen zukünftig CUV (Caravaning Utility Vehicle). Jüngster Sproß ist der Ausbau des VW-Crafter. Er heißt Boxdrive und soll mit hochwertigem Design-Möbelbau, praktischen Lösungen und pfiffigen Details sowie modernsten Fahrassistenz- und Antriebssystemen die neue Knaus-Kategorie CUV prägen.

Auf dem kommenden Caravan Salon in Düsseldorf wird der Knaus Boxdrive Premiere feiern. Einen ersten Eindruck vom neuen Konzept gab’s ja schon im Frühjahr auf der CMT in Stuttgart mit der Studie Saint & Sinner auf VW Crafter. Die optisch abgemilderte Version von der Studie heißt jetzt eben Boxdrive. Wer die echte rot-weisse “Himmel und Hölle” haben will, muss auf das gleichnamige Fiat Ducato-Sondermodell zurückgreifen.

Drei neue Live-Baureihen

Mit der “Live”-Familie will Knaus preissensiblen Kunden den Einstieg erleichtern. Wobei man bei Knaus das Wörtchen “Live” jetzt so schreibt: L!ve mit Ausrufezeichen! Jung, modern und preislich sehr attraktiv sind die neuen “Ausrufezeichen”, es gibt drei Baureihen mit den teilintegrierten Modellen Wave (vier Grundrisse – ab. 53.990,- Euro) und TI (drei Grundrisse – ab. 49.990,- Euro) und den Alkoven Traveller (drei Grundrisse – ab 49.990,- Euro).

Als “Preis-Leistungs-Champion” preisen die Jandelsbrunner aus dem Lager der Teilintegrierten den Live TI mit bis zu vier Schlafplätzen ab 49.990,- Euro an, der Wave mit Hubbett ist 4.000,- Euro teurer, empfiehlt sich aber für bis zu sechs Personen. Speziell für Vermieter zugeschnitten ist die Alkovenbaureihe Traveller. Sie kommt mit Sonnenmarkise, Fahrradträger, CD-Radio und Bedien-Aufklebern.

Sie übernimmt auch als einziges Alkoven-Fahrzeug im Portfolio die Rolle des Sky Travellers, der ersatzlos gestrichen wurde. Die Sky Wave-Fahrzeuge bleiben dagegen für 2018 mit drei Grundrissen im Programm. Sie präsentieren sich im neuen Modelljahr erstmals mit dem patentieren 3D-Raumbad und bekommen ein frischeres Außen- und Innendesign. Ebenso aktuell bleibt der Van-Ti mit zwei Grundrissen weiter im Programm.

Modellübergreifend besser

Insgesamt verkündet Knaus, dass die Reisemobile noch besser werden. Modellübergreifend haben die Jandelsbrunner neue Außendesigns, neue Alufelgen und andere Polster für ihre Reisemobile entwickelt. Die Bedienung wurde verbessert, die Smartphone-Welt mit eingebunden und die Konnektivität auf den neuesten Stand gebracht, ebenso bei Klima und Heizung mit der jetzt serienmäßigen Heizungssteuerung CP-Plus. Zusätzlich kombiniert man bei Knaus das CP Plus im Baureihenpaket mit der Truma iNet-Box, die ebenfalls eine Steuerung der Heizanlage ermöglicht oder beispielsweise eine Füllstandanzeige der Gasflaschen (Level Control) bietet.

Infos:  Zur Webseite von Knaus Tabbert


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Claus-Detlev Bues