Ford hat seinen leichten Transporter Transit modellgepflegt und durch eine Gewichtsreduzierung die Nutzlast erhöht. (Foto: Ford)

Ford hat seinen leichten Transporter Transit modellgepflegt und durch eine Gewichtsreduzierung die Nutzlast erhöht. (Foto: Ford)

Neuer Ford Transit – Weniger Gewicht – mehr Nutzlast

Basisfahrzeug, Ford, Saison 2019

Mit der Modellpflege für den Ford Transit wurde die Nutzlast durch weniger Gewicht und unter Anwendung von Konstruktionssystemen aus der Luft- und Raumfahrttechnik um bis zu 80 Kilogramm erhöht. 

Der neue Ford Transit wird Anwendern helfen, noch produktiver zu sein. Der kraftstoffeffiziente  2-Tonnen-Transporter verfügt dank umfassender Maßnahmen zur  Gewichtseinsparung über eine bis zu 80 Kilogramm erhöhte Nutzlast im  Vergleich zu seinem Modellvorgänger und wird Mitte 2019 auf den Markt kommen.

Ausgeklügelte Technik-Details wurden unter Verwendung von hochmodernen, computergestützten Konstruktionssystemen (CAD) optimiert, wie sie typischerweise auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kommen. So spart etwa die leichte Aluminium-Motorhaube des neuen Ford Transit 5,4 Kilogramm im Vergleich zu einem Äquivalent aus Stahl, ohne dabei an Festigkeit einzubüßen. Die neue Motorhaube wurde umfassend getestet und schneidet bei Temperaturen zwischen minus 30 Grad Celsius und plus 80 Grad Celsius in puncto Festigkeit ebenso gut wie eine Stahl-Motorhaube ab.

Eine große Einsparung von 14,7 Kilogramm wurde durch die Neugestaltung der Hinterachse für das Modell mit Heckantrieb erzielt. Auch eine neue hochfeste, leichte Laderaum-Trennwand aus Verbundwerkstoff spart darüber hinaus bei allen Modellen 4,4 Kilogramm im Vergleich zu einer Variante aus Stahl. Die neuen, formgedrehten Stahlfelgen des Ford Transit wurden im sogenannten Spinning-Produktionsverfahren hergestellt, das mit weniger Metall eine höhere Festigkeit erreicht. Dieser Ansatz bringt eine Ersparnis von 5,5 Kilogramm für fünf gezählte Räder, einschließlich des Ersatzrads.

Insgesamt ist es den Ford-Ingenieuren gelungen, das Eigengewicht des neuen Ford Transit deutlich zu reduzieren, auf diese Weise konnten die Nutzlast und die Betriebseffizienz erhöht werden. Der neue Ford Transit in der Modellvariante 350 mit Heckantrieb, langem Radstand und mittelhohem Dach ist beispielsweise etwa 80 Kilogramm leichter als das  vergleichbare Vorgängermodell. Bei der entsprechenden Variante mit Frontantrieb beträgt der Nutzlastgewinn 48 Kilogramm.

“Die Nutzlast ist für viele Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Das geringere Gewicht verbessert auch die Kraftstoffeffizienz und die CO2-Emissionen. Daher hat jedes Mitglied des Ford Transit-Teams erfolgreich zur Gewichtsreduzierung des neuen, kraftvollen und  belastbaren Ford Transit beigetragen”, sagte Michael McDonagh,  Transit Global Chief Programme Engineer. “Die erhöhte Zuladung verbessert abermals die Reputation des Ford Transit als herausragend produktives Nutzfahrzeug.”

Smartes Design und intelligente Technologien

Ein größerer Kühlergrill mit drei besonders markanten Querstreben kennzeichnet den kraftvollen Auftritt des neuen Ford Transit. Ebenso wie der vordere Stoßfänger erhalten auch die Karosserieflächen der Frontpartie eine aerodynamisch geglättete Formgebung. Weitere Merkmale des neuen Ford Transit sind moderne Technologien wie das Kommunikations- und Entertainment-System Ford SYNC 3 – das sich über einfache Sprachkommandos bedienen lässt – inklusive 8-Zoll-Touchscreen.

Vier moderne Dieselaggregate

Das Motorenangebot des neuen Transit mit den Leistungsstufen 77 kW (105 PS), 95 kW (130 PS) und 125 kW (170 PS) rundet Ford nun mit einer neuen, vierten Variante nach oben ab. Diese leistet 136 kW (185 PS), das maximale Drehmoment beträgt 415 Nm. Dank einer weiter verbesserten Turbolader-Geometrie steht das Drehmoment – auch bei den anderen drei Leistungsstufen – über einen nochmals breiteren Bereich zur Verfügung. Mit einer noch höheren Kraftstoff-Effizienz überzeugt die innovative 48-Volt-Mild-Hybrid-Diesel Technologie (mHEV), die Ford als erster Hersteller im Ford Transit-Segment anbietet.

Den Ford-Ingenieuren ist es gelungen, das Eigengewicht des neuen Ford Transit zu reduzieren, auf diese Weise konnten die Nutzlast und die Betriebseffizienz erhöht werden. (Foto: Ford)
Den Ford-Ingenieuren ist es gelungen, das Eigengewicht des
neuen Ford Transit zu reduzieren. Auf diese Weise konnten die
Nutzlast und die Betriebseffizienz erhöht werden. (Foto: Ford)

Diese Technologie steht für die Ford Transit-Varianten sowohl mit Front- als auch mit Heckantrieb mit Schaltgetriebe auf Wunsch zur Verfügung. Dank der mHEV-Technologie ist in Situationen mit häufigem Start-Stopp-Betrieb, wie zum Beispiel im innerstädtischen Liefer- und Verteilerverkehr, ein zusätzliches Einsparpotenzial von bis zu acht Prozent möglich.

Neue Fahrerassistenz-Systeme

Fortschrittliche Fahrerassistenz-Systeme und ein hohes Maß an Konnektivität machen die Arbeitstage für Anwender weniger stressig und die Onboard-Modem-Technologie von FordPass Connect wird Flottenprofis zudem dabei helfen, sowohl die Fahrzeugnutzung als auch die Betriebskosten zu optimieren.

Nochmals umfassender präsentiert sich auch das Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen für den neuen Ford Transit. Hierzu zählen:

  • Toter-Winkel-Assistent mit zusätzlicher Anhängerfunktion, das System erweitert die Überwachung des toten Winkels im Anhängerbetrieb
  • Intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, der in Kombination mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem und der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage den Fahrer vor unbeabsichtigten Tempo-Überschreitungen bewahrt
  • Verbesserter Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent – er erkennt mit Hilfe der Frontkamera die Fahrbahnmarkierung und warnt den Fahrer mit kurzen Lenkrad-Vibrationen vor einem unbeabsichtigten Fahrspurwechsel. Zusätzlich fördert eine aktive Lenkunterstützung den Wechsel zurück in die Spur
  • Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung, der Menschen neben oder auf der Straße nun auch bei Nacht erkennt, sobald sie sich im Lichtkegel der Scheinwerfer befinden

Zusätzliche Assistenz-Funktionen des neuen Ford Transit senken die Stressbelastung am Steuer und wirken vorzeitigem Ermüden entgegen, indem sie zum Beispiel Parkmanöver erleichtern und dabei auch das Risiko teurer Beschädigungen durch Rempler senken. Beispiele hierfür sind die Front- und Rückfahrkameras mit Split-View-Technologie, eine Einparkhilfe mit zusätzlichen seitlichen Sensoren, ein Aktiver Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion, sowie das Warnsystem Cross-Traffic-Alert, das beim Rückwärtssetzen aus einer Parklücke auf Fahrzeuge aufmerksam macht, die sich seitlich nähern. Der intelligenteste und produktivste Ford Transit aller Zeiten wird Mitte 2019 im Handel erhältlich sein.

Infos: Zur Webseite von Ford


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Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues