Für die Columbus-Vanbaureihe hat Westfalia für 2021 ein elektrisches Aufstelldach im Programm. (Foto: Westfalia)

Für die Columbus-Vanbaureihe hat Westfalia für 2021 ein elektrisches Aufstelldach im Programm. (Foto: Westfalia)

Neuheiten Saison 2021 – Westfalia entwickelt Columbus und James Cook weiter – neuer Kepler Five

Campingbusse, Saison 2021, Westfalia

Für die kommende Saison hat sich Traditionshersteller Westfalia besonders die Weiterentwicklung und Modellpflege bei seinen Vans James Cook und beim Columbus vorgenommen. Mit dem Kepler Five auf VW-Basis kommt ein kompakter Campingbus auf kurzem Radstand mit fünf Sitz- und vier Schlafplätzen.

Baureihe Columbus optimiert und mit neuen Optionen

Westfalia hat seine auf Basis des Fiat Ducato laufende Kastenwagen-Baureihe Columbus in der Premiumklasse positioniert. Um diese Einstufung im Markt zu untermauern – immerhin ist der Columbus einer der wenigen Vans mit einer Warmwasserheizung – hat man für die neue Saison kräftig Hand angelegt. So kommen neben der üblichen Modellpflege eine Menge an bemerkenswerten Optionen für den Columbus auf den Markt. Erstmal in dieser Klasse bietet Westfalia für den Columbus 540 D, 600 und 601 D ein elektrisches Aufstelldach an, das den benötigten Strom mit einem passgenau in das Aufstelldach integrierten Solarmodul gleich selber produziert.

Das Modul wurde zusammen mit dem Fraunhofer Center for Silicon-Photovoltaics und Opes Solution entwickelt, leistet 382 WP und kann für alle Columbus-Aufstelldächer als Option geordert werden. Damit man das neue Dach auch in der Übergangszeit und im Winter nutzen kann, hat Westfalia einen Isolierungs-Faltenbalg für die Aufstelldächer entwickelt. Um das Raumgefühl im Fahrzeug zu optimieren, gibt es jetzt ein spezielles Panoramadach Skyview über dem Fahrerhaus als neue Option.

Witzig und praktisch ist auch ein neues Zubehör für alle Westfalia Mobile mit Tischschiene im Innenraum: Eine variable Tischschiene für den Außenbereich mit Saufnäpfen. Die Schiene kann wahlweise an Möbel, der Schiebetür oder an der Seitenwand außen mit den Saugern angebracht werden und ermöglicht so die Nutzung des Wohnraumtisches draußen am Fahrzeug.

Für den Klassiker James Cook hat Westfalia nun eine Remis-Fahrerhausverdunklung im Angebot und baut in allen Baureihen des Mercedes-Benz-Mobils die Einlegeböden für die Dachstaukästen aus leichtem Kunststoff-Wabenmaterial.

Premiere: Kepler Campingbus für Fünf

Die französischen Westfalia-Kollegen, die für die Kepler und Jules Verne Baureihen zuständig sind, haben mit dem Kepler Five auf VW T6 das Kunststück fertiggebracht, auf dem kurzen VW-Radstand ein kompakten Campingbus mit fünf Sitzplätzen und vier Schlafplätzen zu konstruieren. Dabei hat man die sonst übliche seitliche Möbelreihe verzichtet, was viel Platz und Bewegungsfreiheit in dem kurzen Mobil bedeutet.

Hauptvorteil des Kepler Five sind seine fünf Sitzplätze, die durch die Dreiersitzbank und die Fahrersitze entstehen und den Kepler familien- und alltagstauglich machen. Der Trick ist Raumaufteilung: Die Sitzbank fungiert im Bus als Trennwand, so entsteht direkt hinter den Fahrersitzen eine Sitzecke für bis zu sechs Personen. Dabei bleibt dann viel Bewegungsfläche, denn wo sonst der Gepäckraum ist, finden sich die Küche, ein Stauschrank mit sowie der erstaunlich breite Durchgang zur Heckklappe.

Vier Schlafplätze

Mit der umklappbaren Sitzbank und dem Dachbett im Aufstelldach gibt es im Westfalia Kepler Five, schnell und einfach realisiert, vier Plätze zum Schlafen. In einer Nische zwischen den Möbeln im Heck und der Sitzbank kann man passgenau ein Porta Potti einbauen. Im Heck gibt es rechts den Küchenblock mit Kocher und Waschbecken und gegenüber ein Stauschrank mit hochgebautem Kompressor-Kühlschrank. Der deutsche Preis des Westfalia Kepler Five steht noch nicht fest.

Infos: Zur Webseite von Westfalia Mobil


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Claus-Detlev Bues