Individualausbauer Ququq stellt seine Campingbox jetzt auch für den Landrover Defender vor. (Foto: Werk)

Individualausbauer Ququq stellt seine Campingbox jetzt auch für den Landrover Defender vor. (Foto: Werk)

Ququq Campingbox für Landrover Defender

4x4-Fahrzeuge, Caravan Salon, Ququq, Wohnmobil, Zubehör

Letztes Jahr präsentierte der Individualausbauer Ququq (sprich: „Kuckuck“) eine Campingbox für den Mercedes G. Jetzt folgt die Ququq „D-Box“ für eine weitere Geländewagen-Ikone: Den kantig-kultigen Landrover Defender.

Auf den ersten Blick scheint ein neues Produkt für ein Fahrzeug, dessen Fertigung erst kürzlich eingestellt wurde, ein wenig widersprüchlich. Aber: Noch immer sind rund 70 Prozent aller jemals gebauten Defender im Einsatz.

“Das bewährte Konzept des Defenders, mit seiner robusten und auf Funktionalität ausgerichteten Technik, passt perfekt zu unserem Ansatz”, so Ulrich Vielmetter, Entwickler der Ququq Campingboxen. “Wir fertigen einfach zu bedienende, robuste und zuverlässige Boxen, die einen hohen Komfort beim Campen bieten. Obendrein war die Nachfrage nach einem flexiblen Campingmodul von Defender-Fahrern schon immer sehr groß.”

Die mit wenigen Handgriffen ein- und ausbaubare Campingbox ist eine echte Alternative zu dem von Globetrottern geschätzten Dachzelt. Die Box vereint Küche, Wasserversorgung und ein schnell gemachtes Bett in einer kompakten Einheit. So schläft man vor Wind und Wetter geschützt in einem unauffälligen Fahrzeug. Dabei bleibt der gesamte Dachbereich frei und auf einem Dachträger kann Sportgerät oder Gepäck transportiert werden. Außerhalb der Reisezeit verschwindet die Box in der Garage oder im Keller. So bleibt die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs voll erhalten.

Die Box wird einfach in den Kofferraum des Defenders gestellt und dort mit vier Zurrgurten gesichert. Das 125 x 195 Zentimeter große Bett lässt sich zum einfachen Einbau abnehmen. In wenigen Sekunden ist das Bett mit der zehn Zentimeter starken Kaltschaum-Matratze für eine Übernachtung bereit: Es wird einfach nach vorn geklappt und in die Halterungen der Sicherheitsgurte eingehängt. Gleichzeitig ist die Küche unabhängig vom Bett nutzbar, denn sie ist jederzeit vom Heck aus zugänglich.

In der Basisbox befindet sich ein ausziehbares Kochmodul mit einem zweiflammigen Gaskartuschen-Kocher plus Windschutz, sowie ein Staufach für Küchenutensilien. Auf der linken Fahrzeugseite finden zwei je zehn Liter fassende Wasserkanister mit Auslaufhahn Platz, gleich darunter stehen zwei Spülschüsseln. Mittig gibt es ein Staufach für zwei Campingstühle.

Das Modul mit Küche und Bett ist „handmade in Germany“ und wiegt 65 Kilogramm (40 kg Box, 25 kg Bett). Die Küchenbox ist 73 Zentimeter breit, 42 Zentimeter hoch und 76 Zentimeter tief. Gefertigt wird die widerstandsfähige Box aus wasserfestem Holz, die Kanten sind durch stabile Aluminium-Profile geschützt.

Mit ihren seitlichen Tragegriffen lässt sie sich bequem von zwei Personen transportieren. Im Fahrzeug muss zur Montage weder gebohrt, gesägt noch etwas umgebaut werden. Die komplette Einrichtung ist mit oder ohne Rücksitzbank im Defender 110 nutzbar, eine TÜV-Eintragung ist nicht notwendig. Der Preis der „D-Box“ liegt bei schlanken 2.590,- Euro.

Neben der neuen D-Box zeigt der Ququq auf dem Caravan Salon 2017 die KombiBox für Hochdachkombis und die BusBox für Kleinbusse und Transporter.

Infos:  Zur Webseite von Ququq

Ququq ist auf dem Caravan Salon 2017 in Düsseldorf in der Halle 5 auf dem Stand C 36 zu finden.


In diesem Viedeo erklärt der Ququq-Chef Ulrich Vielmetter das Prinzip der Box:

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Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues