Womo-Reisen für die ganze Familie: Damit das klappt sollten ein paar Sachen beachtet werden. (Foto: Indie Campers)

Womo-Reisen für die ganze Familie: Damit das klappt, sollten ein paar Dinge beachtet werden. (Foto: Indie Campers)

10 Tipps für das Campen mit Kindern

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Die Camper Van-Vermietung Indie Campers bietet Reisen für die ganze Familie an. Damit der Urlaub reibungslos klappt gibt es hier die zehn wichtigsten Tipps für das Campen mit Kindern.

Vorab-Testlauf zu Hause
Einfach vor dem Camping-Urlaub mal mit den Kindern draußen mit Zelt und Schlafsack im Garten oder auf dem Balkon übernachten. So kann man ganz in Ruhe die wichtigsten Sachen erklären und Abläufe üben. Auch fällt schnell auf, wovor die Kids etwa Angst haben und woran man selbst für die Reise noch nicht gedacht hat.

Auf passende Kleidung achten
Beim Campen weiß man nie, was alles passieren kann – so gilt: Besser zu viel Wechselkleidung einpacken als zu wenig. Egal was der Wetterbericht sagt – regenfeste Kleidung, Gummistiefel und eine warme Jacke können nie schaden. Draußen in der Natur wird es auch im Sommer nachts gerne mal etwas kühler.

Töpfchen mitnehmen
Camping-Toiletten sind für Kleinkinder meist nicht geeignet – nicht nur wirken sie für die Kleinen von innen etwas befremdlich, auch der Sitz ist zu hoch und vor allem zu groß. Um Unfälle zu vermeiden am besten ein Reise-Töpfchen mitnehmen – auch dann, wenn zu Hause schon alleine auf die Toilette gegangen wird.

Für genug Beschäftigung sorgen
Der Klassiker: Ein paar Spielsachen, Malhefte und das Lieblingsbuch beschäftigen die Kinder während der Fahrt. Erstmal auf dem Campingplatz angekommen, sind Würfel- und Kartenspiele eine gute Idee, um die Kinder weg vom Handy zu bekommen und etwas gemeinsam zu machen. Und wie wäre es mit einem Liederbuch? Dazu ein paar Marshmellows am Lagerfeuer und schon kommen die Kids in Camping-Laune.

Licht für die Kleinen
Nicht jeder Campingplatz ist nachts gut ausgeleuchtet – unbedingt an Taschenlampen denken! Stirnlampen lassen sich dazu super zu Nachtlichtern umfunktionieren. Einfach eine Flasche mit Wasser füllen, das Lampenband daran befestigen und auf einen Tisch oder den Boden stellen – fertig.

Trinkwasser und Hygiene
Ganz wichtig: Immer ausreichend Trinkwasser mitnehmen, denn das Wasser in Camping-Fahrzeugen ist kein Trinkwasser. Wenn Kinder dabei sind, ist es außerdem klug, draußen eine Art kleine Waschstation für die Hände einzurichten. Hier reicht etwas Leitungswasser in einer Schüssel – so bleibt der Campingwagen (oder das Zelt) sauber und die Kids kommen gar nicht auf die Idee, das Wasser zu trinken.

Essen und Proviant
Häufig ist beim Campen kein Supermarkt in der Nähe – es empfiehlt sich vorauszuplanen was, wie und wo während des Camping-Urlaubs gegessen werden soll und auch wie man es vor Ort am besten zubereiten kann. Auf der Hin- und Rückfahrt sowie auf Tagesausflügen sollte außerdem immer genug Proviant vorhanden sein. Auch ganz wichtig: Eine eigene Kühlmöglichkeit mitnehmen.

Klare Regeln festsetzen
Ist man auf dem Campingplatz angekommen, ist es ratsam, klare Regeln festzulegen: Wie gehe ich mit Feuer um? Warum darf ich auf dem Campingplatz nicht ins Gebüsch pinkeln? Darf ich wilde Tiere streicheln? Wie weit darf ich alleine weg vom Zelt oder Campingwagen? Sind diese Fragen geklärt, können auch die Eltern anfangen, sich etwas zu entspannen. Damit die Kinder auch mal alleine auf Erkundungstour gehen können, sind übrigens Walkie-Talkies eine gute Idee.

Campingplatz-Etikette erklären
Kinder sind auf Campingplätzen gern gesehene Gäste. Trotzdem sollten ein paar Grundregeln eingehalten werden, um Streit mit den Platznachbarn zu vermeiden: Nicht über fremde Parzellen laufen, nicht Brüllen oder Toben (das gilt auch für die Großen) und alles so hinterlassen, wie man es vorgefunden hat. Hilfreich kann es auch sein, die Regeln des jeweiligen Campingplatzes mit den Kindern einmal gemeinsam durchzulesen.

Für die ganz Kleinen: Spezielle Kinderwägen
Achtung Baby an Bord – auch die ganz Kleinen lieben die frische Luft und die Natur. Eltern sollten über die Anschaffung eines Outdoor-Kinderwagens nachdenken. Sie sind extra gefedert und lassen sich dank spezieller Räder problemlos in jedem Terrain schieben. So steht einem gemütlichen Wanderausflug nichts mehr im Wege.

Infos:  Zur Webseite von Indie Campers


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Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues