Jubiläum: Zum 20. Mal findet die weltgrößte Off-Road Messe Abenteuer&Allrad in Bad Kissingen statt. (Foto: det)

Jubiläum: Zum 20. Mal findet die weltgrößte Off-Road Messe "Abenteuer&Allrad" in Bad Kissingen statt. (Foto: det)

20 Jahre Abenteuer & Allrad – 2018 größte Off-Road-Messe der Welt

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Jubiläum in Bad Kissingen – Die Off-Road-Messe „Abenteuer & Allrad“ findet vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2018 zum 20. Mal in Bad Kissingen statt und hat sich als weltweit größter Treffpunkt für Off-Road, Fernweh und 4×4-Fans etabliert.

Unter dem Motto „Eine Spur tiefer“ wird sich die “Abenteuer & Allrad” zum wiederholten Male als „Größte Off-Road-Messe der Welt“ präsentieren. Hiermit unterstreicht die Veranstaltung ihre Ausnahmestellung im Umfeld von 4×4, Caravaning sowie Expeditions- und Abenteuerreisen.

Auf der “Größten Off-Road-Messe der Welt” zeigen über 300 internationale Aussteller das gesamte Spektrum der internationalen Off-Road-, Allrad- und 4×4-Szene. Knapp 60.000 Besucher werden vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 in Bad Kissingen erwartet. Die Produktpalette auf dem über 100.000 Quadratmeter großen Areal umfasst einmal mehr das gesamte 4×4-Leben und das komplette Angebotsspektrum der internationalen Off-Road- und Allrad-Szene.

Die wichtigsten Serienfahrzeugen, SUVs, ATVs und Pick Up´s bis hin zu Expeditions- und Wüstenfahrzeugen, Wohnmobilen und Trucks werden in Bad Kissingen präsentiert. Hinzu kommen Ersatzteile und Zubehör, Zelte und Zeltaufbauten aller Art, Caravaning- und Outdoor-Equipment in großem Umfang, sowie spektakuläre Tourenangebote von Abenteuerreise-Veranstaltern aus aller Welt.

Für kernige Action ist auf der Abenteuer&Allrad immer gesorgt. (Foto: det)
Für kernige Action ist auf der “Abenteuer&Allrad” in Bad Kissingen immer gesorgt. (Foto: det)

Unter den Ausstellern sind führende Produzenten geländegängiger Allrad-Fahrzeuge wie Land Rover, VW Nutzfahrzeuge, Jeep und Suzuki. In speziellen 4×4-Gelände-Parcours haben Besucher zudem die Möglichkeit, sich selbst hinter das Steuer eines Off-Road-Boliden zu setzen und sich somit aktiv am Messegeschehen zu beteiligen.

Bereits zum vierten Mal in Folge wird die Vortragsreihe “Faszination.Abenteuer.Reise.” stattfinden. Den Auftakt machen am 31. Mai Thomas Rahn und Sabine Hoppe von Abseitsreisen mit ihrem Vortrag “Fernost und Fernwest – Mit dem Oldtimer durch Südostasien und Nordamerika”. Keine Erzählung über eine vergangene Reise, sondern die Präsentation eines geplanten Projekts, das im Juli 2018 an den Start gehen wird, folgt einen Tag später und steht unter dem Titel: “6×6 Unplugged – Ready To Go” – der Salzburger Friedl Swoboda plant in einem Pinzgauer 6×6 die Erde zu umrunden.

Den Abschluß der Vortragsreihe wiederum bildet am 2. Juni Mario Goldstein aus Plauen. In “Abenteuer Grünes Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie” erzählt der Sachse – einer der derzeit gefragtesten deutschsprachigen Vortragsredner überhaupt – von seinem knapp 800 Kilometer langen Fußmarsch entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Mit allen Referenten werden zudem im Vorfeld Interviews auf der Bühne geführt, in denen der Reiz, unter extremsten Bedingungen ans Ende der Welt zu reisen, näher beleuchtet wird.

Konny Reimann gibt sich die Ehre..

Ein absolutes Highlight in der Geschichte der “Abenteuer & Allrad” dürfte dann der 3. Juni werden, der abschließende Familientag der Messe. Konny Reimann, Fernsehpersönlichkeit, Werbe-Ikone und “Deutschlands bekanntester Auswanderer”, reist von seiner Wahlheimat Hawaii direkt nach Bad Kissingen an und wird auf der Messe im Rahmen eines Gastauftritts nicht nur über seine neuesten Projekte berichten und aus seinem Leben erzählen, sondern auch eine Autogrammstunde geben (siehe Konny Reimann – “Deutschlands bekanntester Auswanderer”).

Nicht mehr wegzudenken ist im Zusammenhang mit der “Abenteuer & Allrad” die “Camp Area” – mittlerweile eines der größten Fernreisetreffen der Welt. Eine Art “Woodstock der OffRoad-Szene”, auf der viele Besucher während der Messetage zu Hause sind und auf der Gäste aus nahezu allen Kontinenten der Erde, aus Neuseeland und Australien ebenso wie aus den USA oder aus Südafrika gesichtet werden können (siehe “Woodstock der Off-Road-Szene”).

Volkswagen Nutzfahrzeuge mit Ausbauer im eigenen Zelt
Für Reisen abseits der Straßen haben im Gemeinschaftszelt (M24) von Volkswagen Nutzfahrzeuge 15 Unternehmen vielfältige Lösungen zu bieten. Ob Transporter, Caddy, Crafter oder Amarok, mit Allradantrieb 4Motion macht der Urlaub auch in unwegigem Gelände viel Vergnügen. Dem Ideenreichtum der Aufbauhersteller sind kaum Grenzen gesetzt – so bietet sich auf der “Abenteuer & Allrad” für verschiedenste Ansprüche und Fahrzeugklassen die gesamte Bandbreite an pfiffigen Lösungen, die aus kleinstem Raum das Maximum an Komfort und Verstaumöglichkeiten heraus holen. Im anspruchs­vollen Offroad-Parcours können Besucher die Allradkompetenz von Amarok, Caddy, Crafter und Transporter live erleben.

Zu den Highlights im Volkswagen Gemeinschaftszelt zählen folgende Neuigkeiten:

Der neue, edel ausgestattete Reimo Van auf VW Crafter kommt zum Caravan Salon 2018. (Foto: VWN)
Der neue, edel ausgestattete Reimo Van Starcamper auf VW Crafter kommt auch zum Caravan Salon 2018. (Foto: VWN)

Premiere feiert die Firma Reimo, die einen komplett neuen, edlen Ausbau für den Crafter entwickelt hat.  Der Prototyp, der schon bald in Serie gehen soll, verfügt über eine auf den Crafter abgestimmte Reimo-V3000-Schlafsitzbank. Das vielfach bewährte System bietet hohen Sitzkomfort und mit mindestens 195 x 138 Zentimeter eine großzügige Schlaffläche.

Bei gedrehten Fahrerhaussitzen ist sogar eine 4er Sitzgruppe mit zentralem Tisch möglich. Große Fahrer dürfen sich über genügend Fußfreiheit freuen. Der Ausbau wird ergänzt durch ein variabel nutzbares Raumbad, eine großzügige Küchenzeile, die mit einem Apotheker-Auszug im Schiebetürbereich sogar auch von außen genutzt werden kann. Ein ausgeklügeltes LED-Beleuchtungskonzept ist nur eins von vielen Highlights des neuen Reimo-Reisemobils.

Die Ququq-Campingbox im VW Caddy. (Foto: VWN)
Die Ququq-Campingbox im VW Caddy. (Foto: VWN)

Premiere für die neue Bus-Küchenbox mit Faltmatratze von Ququq: Das Unternehmen zeigt in Bad Kissingen erstmals eine neue und besonders praktische Kombination für Multivan Fahrer, die bereits eine Schlaf-Sitzbank in ihrem Fahrzeug haben. Vorteil der neuen Kombination mit Faltmatratze statt Klappbett ist der erhöhte Liegekomfort bei gleichzeitiger Gewichts- und Kosteneinsparung. Auch für diese Campingbox gilt: Binnen weniger Minuten lässt sich der Transporter vom Alltagsfahrzeug in ein Mini-Mobil umwandeln.

Auf drei Amarok Modellen zeigt die Firma Road Ranger Dr. Höhn verschiedene Hardtopvarianten. Neu ist das Lastenträgersystem für das Hardtop RH4. Es ist besonders für den Einsatz höherer Traglasten, wie Dachzelte geeignet.

Der GehoCab Kora auf VW Amarok. (Foto: VWN)
Der GehoCab Kora auf VW Amarok. (Foto: VWN)

In diesem Jahr wieder mit dabei und mit neuen Features überarbeitet: Die Kora-Kabine von GehoCab, die aus dem Volkswagen Amarok ein designorientiertes Reisemobil macht. GehoCab hat den Amarok mit einem neuen OME Offroadfahrwerk versehen, es bietet dem Fahrer 50 Millimeter mehr Bodenfreiheit, eine 90 Millimeter breitere Spur und üppige Zuladungsreserve mit Auflastung auf 3,5 Tonnen. Leichtere LiFePO4 Akkus und 360 Liter mehr Stauraum zählen zu den weiteren Neuigkeiten in der Kora-Kabine.

Auch für den VW Transporter hat VanEssa eine Campingbox im Angebot. (Foto: VWN)
Auch für den VW Transporter hat VanEssa eine Campingbox im Angebot. (Foto: VWN)

VanEssa mobilcamping hat auf einem 250 Kilogramm Schwerlastauszug eine schicke Küchenzeile gebaut. Die Komplettausstattung bietet eine Kühlbox, Koch- und Spülmöglichkeit, sowie ausreichend Platz für Geschirr und Vorräte. Der zweite Auszug kann beliebig genutzt werden. Der Laderaum des Amarok erhält durch Teakholz in Yacht-Deck-Optik einen edlen Look. Seinem zweiten Ausstellungsfahrzeug hat VanEssa Mobilcamping auch eine hochwertige Küchenzeile verpasst: Der Transporter Beach wurde für die Messe in Bad Kissingen ausgestattet mit Spüle, Wassertank, Gaskocher, großen Stauschubladen und einer Kühlbox-Vorbereitung. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über einen WC-Modulturm, Beachtisch, Schlafauflage und einen Kaffeebar-Aufsatz.

Seikel zeigt einen Amarok V6 Highline unter anderem mit Fahrwerkshöherlegung und Fangbändern an der Hinterachse, Ansaugsnorkel, Seilwinde und Getriebeübersetzung ‚Torque&Trail’. Seikel hat einen California Beach 4Motion und eine Caravelle 4Motion mit einem umfangreichen Offroad-Paket versehen, wie beispielsweise Unterbodenschutzplatten und Fahrwerkshöherlegung.

Terracamper Offroad-Mobile der Vanufaktur: (Foto: VWN)
Terracamper Offroad-Mobile der Vanufaktur: (Foto: VWN)

Ob Alltag oder Expedition, mit den zwei Fahrzeuglösungen von Terracamper ist man bestens gewappnet für beides: Das Unternehmen zeigt in Bad Kissingen den Terracamper Terock mit Xtreme Open Sky Dach sowie einen Terracamper Tescout mit Open Sky Dach. Letzterer wurde speziell für Fernreisen konzipiert.

Der Campmobil HK 4,9 mit Aufstelldach auf dem VW T6 von Campmobil Schwerin. (Foto: VWN)
Der Campmobil HK 4.9 mit Aufstelldach auf dem VW T6 von Campmobil Schwerin. (Foto: VWN)

Campmobil Schwerin zeigt einen Camper auf Basis eines allradtauglichen Transporters von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Das vollwertige Reisemobil mit  vier Schlafplätzen, Heckküche auf einem Doppelboden, separater Sitzbank und Quick-Out Schrank ist auch im Alltag sehr gut nutzbar.

Ebenfalls mit Reisemobilen auf Transporter Basis im Zelt vertreten sind Fischer Wohnmobile mit ihrem alltags- und reisetauglichen Octo-Bus Umbau und Werz Wohnmobile.

Einen Reise- und Alltagsallrounder hat Westfalia im VWN-Gemeinschaftszelt mit dabei. Die Rheda-Wiedenbrücker zeigen mit dem Club Joker City, dass auch auf kleinstem Raum alles mit dabei sein kann. In diesem Fahrzeug hat Westfalia Schlafraum, Küche, Wohnraum und Bad geschickt unter einem Dach verpackt.

Der Schwabenmobil Florida Tango auf VW Crafter. (Foto: VWN)
Der Schwabenmobil Florida Tango auf VW Crafter. (Foto: VWN)

Ebenfalls im Zelt: Zwei Crafter 4Motion-Modelle, denen die Firma Seikel unter anderem Unterbodenschutzplatten, Fahrwerkshöherlegung und Ansaugsnorkel verpasst haben. Schwabenmobil zeigt seinen Florida Tango auf Crafter Basis. Das Reisemobil verfügt unter anderem über zwei Längsbetten, viele pfiffige Staufächer und eine stimmungsvoll beleuchtete Bar.

Im anspruchsvollen Offroad-Parcours sind sechs Fahrzeuge von Volkswagen Nutzfahrzeuge im Einsatz, deren Allradkompetenz interessierte Besucher vor Ort testen können. Darunter sind: Caddy Maxi 4Motion, Crafter 4Motion (Kasten) und Crafter 4Motion mit Schoon-Tiefpritsche, Transporter 4Motion Doppelkabine als Dreiseitenkipper, Transporter Rockton 4Motion sowie ein Amarak V6 Trendline. Alle Fahrzeuge sind von der Firma Seikel mit Extras für den Offroad-Einsatz versehen, wie beispielsweise Unterbodenschutzplatten, Fahrwerkshöherlegungen und Ansaugsnorkel.

Mercedes-Benz Special Trucks mit an Bord

Mit dem hochgelände­gängigen Unimog und dem allradgetriebenen Zetros bietet Mercedes-Benz Special Trucks die ideale Basis für Fernreise- und Expeditions-Mobile, geeignet für alle Ansprüche vom Kurzurlaub bis zur Weltreise. Obendrein werden auch verschiedene Versionen der legendären Mercedes-Benz G-Klasse sowie diverse allradgetriebene Vans und Lkw präsentiert.

Hochgeländegängiger Unimog U 4023 und U 5023

Der Unimog findet, gleich ob als U 4023 oder U 5023, immer einen Weg. Das legendäre UNIversal-MOtor-Gerät mit seiner kompromisslosen Hochgelände­gängigkeit und mehr als sieben Jahrzehnten Entwicklungserfahrung kommt abseits befestigter Straßen und Wege selbst dort noch weiter, wo andere längst aufgeben mussten. Dafür sorgen seine Portalachsen, der zuschaltbare Allradantrieb, eine Längs­sperre und Differenzialsperren in beiden Achsen und ein extrem verwindungs­fähiger Fahrzeugrahmen.

Bei der Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol plus lässt sich der richtige Reifendruck komfortabel während der Fahrt durch die voreingestellten Modi „Straße“, „Schlechtweg“ oder „Sand“ einfach und auto­matisch per Knopfdruck wählen. Positiv für die Traktion sind auch die Single-Bereifung und die Geländeuntersetzung des Unimog. Seine Achsübersetzung sorgt besonders bei Reisemobilen für mehr Komfort dank reduzierter Motor­drehzahl. Aus 5132 ccm Hubraum holt der Euro VI Vierzylinder-Diesel des Unimog 170 kW (231 PS), sein maximales Drehmoment liegt bei 900 Nm.

Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 bis 14,5 Tonnen bietet der Kult-Allradler als Fernreise-Mobil jederzeit ausreichend Zuladung. In der Summe seiner Eigenschaften ist der Unimog der ideale Partner für Expeditionen, längere Fernreisen oder Outdooreinsätze. Auf Wunsch ist der Unimog auch als Euro III/Euro V-Modell erhältlich.

Mercedes-Benz Zetros: Schwerer Hauber als Basis für Fernreisemobile

Der Zetros ist ein robuster, hochgeländegängiger Lkw, der die Geländegängig­keit eines Unimog mit der hohen Nutzlast eines schweren Lkw kombiniert. Er wird als Zweiachser (1.833) und Dreiachser (2.733) angeboten. Konzipiert als Hauber bietet der Zetros wie beim Unimog mit der Sitzposition des Fahrers hinter der Vorderachse ein sicheres und komfortables Fahrverhalten im Gelände.
Permanenter Allradantrieb, ein zweistufiges Verteilergetriebe, Differenzialsperren und eine hohe Verwindungsfähigkeit des Fahrgestells sorgen für ein Höchstmaß an Traktion. Aggregate und Komponenten des Zetros stammen aus der Lkw-Großserie. Für den Antrieb ist ein Reihen-Sechszylinder (nur Euro III/V) mit 7,2 Liter Hubraum und 240 kW (326 PS) Leistung zustän­dig, der optional mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe gekoppelt werden kann. Die Wattfähigkeit liegt bei bis zu 1.190 Millimeter, die Steigfähigkeit bei 80 Prozent.

Kompetente und hochspezialisierte Aufbauhersteller machen den Unimog zum Expeditionsmobil – U 4023 Doppelkabine von Hellgeth

Auf dem Gemeinschaftsstand von Mercedes-Benz Special Trucks und Hellgeth Engineering Spezialfahrzeugbau (M 15) stehen gleich mehrere interessante Exponate: Etwa ein Unimog U 4023 mit Doppelkabine und weitreichender Veredelung durch den Unimog Spezialisten Hellgeth, ein für Wohnmobil-Aufbauten optimiertes U 4023 Fahrgestell, sowie je ein U 4023 und U 4000 mit Pritsche und Plane. Zudem ist ein Zetros 1833 Fahrgestell ausgestellt.
Die Spezialität von Hellgeth Engineering ist der Umbau von U 4023/U 5023 von 4-Zylinder auf 6-Zylinder und die Individualisierung von Unimog- und Zetros- Fahrgestellen für spezielle Einsatzzwecke wie Katastrophenschutz, Expeditionsfahrzeuge, Rallye-Fahrzeuge oder einfach Fun-Mobile. Zudem bietet Hellgeth eine breite Palette diverser Ausstattungsmöglichkeiten. Dazu zählen etwa spezielle Fahrwerksoptionen, Stoßfänger aus CFK, mehrteilige Leicht­metallfelgen, Zusatztanks oder optimierte Geräusch- und Wärmeisolierungen für gesteigerten Komfort.

Bimobil EX 435 auf Unimog U 4023

Einer der Hersteller, die bereits seit längerer Zeit Expeditionsmobile auf Basis des Unimog fertigen, ist Bimobil aus dem bayerischen Oberpframmern (Stand Z 37 und E 16). Der Wohnaufbau des Modell EX 435 ist über die beim Unimog vorgesehene Bodengruppe für Fremdaufbauten, die zum Fahrzeugrahmen eine doppelte Drei-Punkt-Lagerung aufweist, mit dem Fahrgestell verbunden. Die Verschränkung des Fahrzeugs im Gelände ist damit nicht eingeschränkt, die Wohnkabine dennoch spannungsfrei gelagert.

Mercedes-Benz Unimog U 4023 – Fernreisemobil Bimobil EX 435. (Foto: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz Unimog U 4023 mit –Fernreisemobil Bimobil EX 435. (Foto: Mercedes-Benz)

Der Wohnraum der EX 345 Kabine ist hell, freundlich und sachlich gehalten. Im Heck verfügt das Fahrzeug über eine gemütliche Rundsitzgruppe. Das darüber befindliche, elektrisch absenkbare Hubbett bietet eine Liegefläche von 150 x 198 Zentimeter bei einer lichten Höhe von einem Meter. Das Bad besticht mit einer abgetrennten Duschkabine. Der 50 cm x 75 cm große Durchstieg zum Fahrerhaus kann mit einer isolierten Tür verschlossen werden.

Unimog und Zetros von Bliss Mobil

Bliss Mobil aus den Niederlanden nutzt für seine Wohnaufbauten die Vorteile des Containersystems. So können Fahrgestelle mit Radständen zwischen 3.250 und 5.400 Millimeter mit entsprechenden Wohnkabinen ausgestattet werden. In Bad Kissingen sind auf Stand M 14 ein Zetros 6×6 mit 20 ft Wohnaufbau sowie ein Unimog U 5023 mit 13 ft Kabine zu sehen. Der etwa 4,2 Tonnen schwere Expeditionsaufbau des Zetros bietet Lebensraum für bis zu vier Personen und hat genau die gleichen Abmessungen wie ein Fracht­container. Damit kann er genau wie ein Container transportiert und verschifft werden. In zwei Tanks lassen sich 565 Liter Frischwasser bunkern. Sechs Solarmodule leisten insgesamt rund 1,9 kW. Mit zusätzlichen Dieseltanks sind Reichweiten von bis zu 2500 Kilometer realisierbar.

Unimog U 4023 als Fernreisemobil von Bocklet

Mercedes-Benz Unimog U 4023 – Fernreisemobil Bocklet Dakar U690. (Foto: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz Unimog U 4023 mit – Fernreisemobil Bocklet Dakar U690. (Foto: Mercedes-Benz)

Bereits seit gut drei Jahrzehnten baut Bocklet aus Koblenz individuelle Fernreisemobile nach Kundenwunsch, wie etwa den Unimog Dakar U690 auf Basis des U 4023 (Stand M 18). Mit einer Gesamtlänge von 6,87 Metern bei einer Breite von 2,34 Meter ist der Dakar U690 für ein Fernreisemobil relativ kompakt ausgefallen. Der GfK-Kofferaufbau bietet innen bei einer Breite von 2,20 Meter eine Länge von 4,25 Meter und eine Stehhöhe von 1,95 Meter. Die Tanks für Frisch- und Abwasser haben 250 Liter und 130 Liter Fassungsvermögen und sind innenliegend und beheizt untergebracht.
Direkt ans Fahrerhaus schließt sich das Sanitärabteil an, ausgestattet mit Waschbecken, Dusche und Kassetten-WC. Mittig auf der Fahrerseite ist der Küchenblock angeordnet, mit zweiflam­migem Kocher, Spüle, Haushaltsarmaturen und reichlich Stauraum, der durch Dachstaukästen ergänzt wird. Ein 80 Liter fassender Kompressor-Kühlschrank hält Getränke und Speisen frisch und kühl. Den Heckbereich nimmt die Schlaf­stätte mit einer Liegefläche von 200 x 130 Zentimeter ein.

Unicat mit Hubdach-Mobil auf Basis Unimog

Auf Stand Z 46 zeigt Unicat, Spezialist für exklusive Fernreise- und Expedi­tionsmobile aus Dettenheim (Landkreis Karlsruhe), unter anderem auch einen Aufbau auf Unimog. Die Besonderheit des Mobils ist seine mit einem Hubdach ausgestattete Wohnkabine, die das Fahrzeug im Fahrtbetrieb relativ flach hält. Im Stand wird das Dach komplett hochgefahren und sorgt so für einen großen und sehr geräumigen Wohnbereich.

Moghome von Ziegler Adventure

Robust und geländetauglich ist der Unimog U 4023 mit dem komfortabel ausgestatteten Wohnaufbau von Ziegler Adventure. Zur Ausstattung des Fahrzeugs zählen eine gut ausgestattete Küche mit einer Mikrowelle-/ Backofen-Kombination, Induktions-Kochfeld und eine Wasserfilteranlage.

Mercedes-Benz Unimog U 4023 – Fernreisemobil Moghome von Ziegler Adventure. (Foto: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz Unimog U 4023 mit – Fernreisemobil Moghome von Ziegler Adventure. (Foto: Mercedes-Benz)

WC- und Duschbereich sind getrennt, geschlafen wird in einem absenkbaren Hubbett über der Sitzgruppe. Moderne Elektrotechnik mit Lithium-Ionen-Akkus und Solarpanelen versorgen das Mobil umweltfreundlich mit elektrischer Energie. Ziegler Adventure bringt zwei Unimog U 4023-Typen mit unterschiedlichen Grundrissen nach Bad Kissingen, zu finden auf Stand Z 15.

Infos:  Zur Webseite der Messe Abenteuer & Allrad

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues