Mit dem T 7400 GD erweitert Frankia seine M-Line Serie auf dem neuen Mercedes-Benz Sprinter. (Foto: det)

Mit dem T 7400 GD erweitert Frankia seine M-Line Serie auf dem neuen Mercedes-Benz Sprinter. (Foto: det)

Frankia setzt auf Mercedes-Benz und die Rundsitzgruppe

Frankia, Hersteller, Saison 2019

Gute Zahlen beim Reisemobilhersteller Frankia konnte Vertriebs-Chef Konstantin Döhler vermelden. Der Hersteller in der französischen Pilote-Gruppe hat in der abgelaufenen Saison 530 Reisemobile gebaut, was einem Plus von etwa 30 Prozent zum Vorjahr entspricht. Frankia baut auch 2019 auf die bewährte Mercedes-Basis und pflegt Grundrisse mit luxuriösen Rundsitzgruppen.

Mit fünf Baureihen geht Frankia in die Saison 2019 und bietet hochwertige Alkoven, Teilintegrierte und Vollintegrierte an. Neu sind die Serien M-Line T und I, die auf dem neuen Mercedes-Benz Sprinter V 30 mit Heckantrieb basieren. Damit hat Frankia seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Autobauer weiter intensiviert, immerhin baut Frankia seit 1973 auf Fahrzeuge – meist Vollintegrierte der Premium-Klasse – mit dem Stern.

Erst im Modelljahr 2018 hat Frankia wieder ein teilintegriertes Modell in der M-Line Baureihe (M für Mercedes-Benz-Basis) eingeführt. Jetzt hat man in Marktschorgast die neue Sprinterbasis zum Anlass genommen, eine komplett neue M-Line Serie für die Saison 2019 zu bauen. Herausgekommen sind Teilintegrierte und Vollintegrierte mit extravagantem Außendesign. Frankia setzt beim Aufbau des neuen Mercedes Sprinter weiterhin auf den bewährten Heckantrieb.

Erstes Exemplar der neuen M-Line T-Serie ist der jetzt präsentierte T 7400 GD. Er ruht nicht auf dem neuen Triebkopf mit Frontantrieb, sondern basiert auf einem klassischen Leiterrahmen. Schick gemacht hat man den Übergang der Kabine zum Fahrerhaus, dort sind aerodynamisch Seitenspoiler verbaut, die dem T 7400 GD ein schnittiges Outfit im Frontbereich verpassen. Damit fällt von außen kaum auf, dass der T 7400 ein echter Fünftonner mit Zwillingsreifen ist und trotz Doppelboden im Innenraum eine Stehhöhe von satten 2,03 Metern anbieten kann.

Und Frankia sieht sich als der echte Bewahrer der Rundsitzgruppe als Grundrissvariante. Über 20 Jahre bietet Frankia diese Lösung nun an und hat sie bis hinein in den Premium- und Luxusbereich perfektioniert. Die teilintegrierte M-Line-Serie von Frankia startet mit den Modellen T 7400 GD (ab 109.500,- Euro) mit Längseinzelbetten im Heck und dem T 7400 QD mit einem Queensbett im Heck. Die vollintegrierten M-Line-Mobile (ab 121.000,- Euro) kommen in drei Längen und bieten sieben Grundrissvarianten an.

F-Line Serie auf Fiat komplett erneuert
Auch die integrierte F-Line-Serie auf Fiat Ducato hat Frankia für 2019 komplett überarbeitet. So bekommen die Mobile eine neue markante Fahrzeugfront mit einem X-Form-Kühlergrill, neue Radlaufblenden, Chrom-Zierleisten und das neue Frankia-Emblem an Front und Heck. Der Innenraum erhält einen stufenlosen Boden, der bisherige Dachknick ist entfallen und die Innenhöhe wurde auf stattliche 2,03 Meter erweitert. Als neue Grundrisse fungieren der I 680 SG und als absolutes Topmodell der I 890 GD als 5,5 Tonner mit riesiger Rundsitzgruppe und einem Innenraum in Ballsaal-Format.

Infos: Zur Webseite von Frankia

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues