Es muss nicht immer Meer sein - Womo-Touren entlang der Flußläufe haben ihren eigenen Reiz. (Foto: det)

Es muss nicht immer Meer sein - Womo-Touren entlang der Flußläufe haben ihren eigenen Reiz. (Foto: det)

Fünf Wohnmobil-Routen am Wasser – Es muss nicht immer Meer sein

McRent, Mieten, Tourismus, Urlaub

Immer dem Fluss nach: Urlaub ohne Baden ist für viele kein richtiger Sommerurlaub. Statt an Nord- oder Ostsee, Atlantik oder Mittelmeer, können Urlauber mit dem Wohnmobil auch einen der zahlreichen Flüsse Europas ansteuern. Neben wunderschönen Flusslandschaften und kulturellen Höhepunkte kommen auch Sportler und Familien auf ihre Kosten: Von Kanu- oder Kajak-Touren bis zu Canyoning und Rafting ist jede Menge Action geboten. Wer auf das Wohnmobil umsteigt, genießt noch mehr Flexibilität und die Freiheit, an einem schönen Campingplatz am Wasser zu halten oder dem Fluss noch ein Stück weiter zu folgen. Die Wohnmobilvermietung McRent stellt fünf Flüsse in Deutschland, Frankreich, Slowenien und Norwegen vor, zu denen sich ein Abstecher lohnt.

An der Seine entlang: Romantischer Trip durch die Normandie

Die Normandie bietet zauberhafte Routen entlang der Seine. (Foto: det)
Die Normandie bietet zauberhafte Routen entlang der Seine. (Foto: det)

Viele romantische und verträumte Orte säumen das Ufer der Seine, die die meisten Urlauber nur von ihrem Besuch in Paris kennen. Sie entspringt in der Bourgogne-Franche-Comté und mündet bei Le Havre in den Ärmelkanal. Eine schöne Strecke für eine Fahrt mit dem Wohnmobil führt von Paris bis nach Le Havre, quer durch die berühmte Normandie. Auf keinen Fall sollten Kulturinteressierte an Giverny vorbeifahren. In dem kleinen Ort etwa 70 Kilometer nördlich von Paris wohnte einst der Impressionist Claude Monet. Sehr sehenswert sind sein Wohnhaus und der Garten mit dem berühmten Seerosenteich. Startpunkt der Reise für Womo-Mieter ist zum Beispiel die McRent Mietstation nahe Paris.

Der Rhein – von der Quelle bis zur Mündung: Roadtrip durch sechs Länder

Eine Raumtour: Der Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Hier der Reisemobil-Stellplatz in Andernach. (Foto: Andernach Tourismus)
Eine Europatour: Der Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Hier der Reisemobil-Stellplatz in Andernach. (Foto: Andernach Tourismus)

Eine wahre Europatour erleben Urlauber, die mit dem Wohnmobil den Rhein entlangfahren. Von seiner Quelle am Schweizer Tomasee bis zu seiner Mündung in die Nordsee in den Niederlanden legt er mehr als 1.200 Kilometer zurück und passiert auf seiner Strecke die Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Frankreich, die Niederlande sowie natürlich Deutschland. Die Route ist nicht nur historisch bedeutsam, auch landschaftlich ist sie sehr reizvoll. Zu den berühmtesten Besichtigungsprogrammen zählt die Loreley, ein 132 Meter Felsen, der den Rhein überragt. Starten können Urlauber ihre Reise zum Beispiel an den McRent-Mietstationen Rheinfelden oder Karlsruhe.

Von Kanufahren bis Fliegenfischen – mit dem Wohnmobil an der Glomma

Menschenleere Einseimkait am norwegischen Fluss Glomma. (Foto: McRent)
Menschenleere Einsamkeit am norwegischen Fluss Glomma. (Foto: McRent)

Wer Norwegens Küste schon kennt, kann zur Abwechslung das Landesinnere erkunden. Hier bietet eine Fahrt an der Glomma, Norwegens längstem und breitestem Fluss, eine schöne Kulisse. Ihre Quelle befindet sich in Røros, nahe Fredrikstadt mündet sie dann in den Oslofjord. Wer hier im Süden seine Reise startet, sollte unbedingt einen ersten Stopp an der Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert einlegen. Der Fluss selbst bietet viel Abwechslung – in und auf der Glomma können sich Urlauber zwischendurch beim Kanufahren, Angeln und Schwimmen erholen. Urlauber haben die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil von einer der zahlreichen Mietstationen in Deutschland anzureisen oder direkt an den fünf Mietstationen in Norwegen ihr Fahrzeug abzuholen, zum Beispiel nahe Oslo.

Wild romantische Dordogne: Urlaub am Abenteuerfluss

Eine Route mit tiefen Schluchten und viel Kultur: Entlang der Dordogne in Südwestfrankreich. (Foto: McRent)
Eine Route mit tiefen Schluchten und viel Kultur: Entlang der Dordogne in Südwestfrankreich. (Foto: McRent)

Malerisch schlängelt sich die Dordogne durch den Südwesten Frankreichs, vom Zentralmassiv in Mont-Dore in Richtung Atlantik. Spektakuläre Landschaften mit steilen Felswänden und die zahlreichen hübschen alten Dörfchen wie Bergerac oder Saint-Cyprien machen den Reiz dieses Flusstales aus. Wer abenteuerlustig ist, muss unbedingt eine Fahrt mit dem Boot oder Kanu durch diese faszinierende Flusslandschaft unternehmen. Urlauber finden mit dem Wohnmobil zahlreiche Stellplätze in der Region. Für die Besichtigung der historischen Örtchen sollte das Fahrzeug lieber außerhalb der Stadt abgestellt werden, die Gassen sind meistens sehr eng. Die Anreise erfolgt entweder direkt von Deutschland aus mit dem Wohnmobil. Alternativ können Urlauber ihr Reisemobil an der nächstgelegenen McRent-Station in Lyon abholen.

Roadtrip durch Slowenien an der Soča entlang

Wer Ruhe und Erholung sucht ist am Flusslauf der slowenischen Soca richtig. (Foto: det)
Wer Ruhe und Erholung sucht, ist am Flusslauf der slowenischen Soca genau richtig. (Foto: det)

Smaragdgrün leuchtet die Soča, die unterhalb des Berges Travnik im Trenta-Tal entspringt und 140 Kilometer lang durch Slowenien und Italien fließt. Sie gilt als schönster Fluss des Landes und ist geprägt von Wasserfällen und Klammen. Ein wahres Naturwunder sind die Tolminka-Schluchten, die zu den längsten und tiefsten Schluchten Slowniens gehören. Die Gegend ist ein Paradies für Naturliebhaber und Sportler, die sich beim Wildwasser-Kajaking, Rafting und Canyoning austoben. Ein geeigneter Ort, um ein paar Tage auszuspannen, ist die kleine Gemeinde Bovec im Soča-Tal mit schönen Campingplätzen. Urlauber holen ihr Wohnmobil am besten an einer der über 25 McRent-Mietstationen in Deutschland ab und reisen damit direkt nach Slowenien.

Infos:  Zur Webseite von McRent


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Claus-Detlev Bues

Claus-Detlev Bues ist seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen als Fach-Redakteur in den Bereichen Caravaning, Off-Road und Outdoor tätig. Neben mehreren Print-Titeln verantwortet er nun auch als D.C.I - Chefredakteur die Online-Berichterstattung und betreut darüber hinaus die Bereiche Test und Technik. Aus seiner Feder stammen mehrere Sachbücher zum Thema Caravaning. In seiner Freizeit schraubt er gerne an Oldtimern und ist aktiver Selbst- und Ausbauer von Wohnmobilen, mit denen er in ganz Europa unterwegs ist.
Claus-Detlev Bues