Bei Concorde wird jedes Fahrzeug in der finalen Endkontrolle nach dem Vier-Augen-Prinzip aufwändig auf Funktion und Design geprüft. (Foto: Concorde)

Bei Concorde wird jedes Fahrzeug in der finalen Endkontrolle nach dem Vier-Augen-Prinzip aufwändig auf Funktion und Design geprüft. (Foto: Concorde)

Qualität statt Quantität – Concorde setzt auf stringentes Qualitätsmanagement

Concorde, Hersteller, Wohnmobil

Die Reisemobil-Branche boomt. In der aktuellen Saison, die jeweils im September beginnt, zeigen die neuesten Zahlen bis Ende Januar wieder ein Plus von 14,1 Prozent mit insgesamt 11.563 neu zugelassenen Reisemobilen. Auch Concorde partizipiert an diesem Boom. Die Frühjahrsmessen haben eine stabile Nachfrage gebracht. Allerdings lässt sich das Unternehmen nicht zu einer „boom-affinen“ Produktionssteigerung verleiten, sondern hält seine Fertigungszahlen und die damit verbundene Produktions-Qualität stabil.

Marketing- und Vertriebsleiter Markus Freitag ist von Natur ein gelassener Typ. Er lässt sich von der Boom-Euphorie nicht anstecken. „Wir bedauern, dass wir einige Kunden je nach Fahrzeugtyp eine fast einjährige Wartezeit auf ihr neues Mobil auferlegen müssen, aber wir bei Concorde achten bei unserer Produktion auf die bestmögliche Qualität und die lässt eine schnellere und höhere Produktion nicht zu“.

Deshalb hält Concorde seine Produktionszahl bei aktuell 407 Einheiten stabil. Nach der Fertigmeldung jedes einzelnen Mobils durch die Produktion werden die Fahrzeuge von der Abteilung QM (Qualitätsmanagement) übernommen. Dann wird von Mitarbeitern mit langjähriger Erfahrung eine ausgedehnte PDI (Pre Delivery Inspection) nach dem Vier‐Augen‐Prinzip durchgeführt. Jedes Fahrzeug wird komplett von oben nach unten gecheckt und aus Sicht des Anwenders getestet.

Nach Auswertung der PDI werden eventuell nötige Änderungen in die Fertigungsanweisungen übernommen und bei Bedarf Mitarbeiterschulungen durchgeführt, um für die Zukunft eine optimale Qualität zu gewährleisten. Aber ganz kann sich Concorde auch nicht gewisser negativer Begleiterscheinungen des Booms erwehren.

So konstatiert Markus Freitag. „Bei stetig steigenden Ansprüchen seitens der Kundschaft und gleichzeitig immer kürzeren Entwicklungszyklen bei den Lieferanten leidet leider manchmal auch die Qualität der Zulieferteile. Und durch den weiterhin anhaltenden allgemeinen Boom kommen die Lieferanten ins Schlingern, was sich leider auch in einigen Fällen auf unsere Fahrzeuge auswirkt“.

Durch das werkseigene Kontrollsystem versucht Concorde, diese Ausfälle zu minimieren. Zudem hat Concorde zusammen mit seinem Händlernetzwerk ein intensives After-Sales-Programm. Insgesamt 50 Mitarbeiter sind speziell für den After-Sales-Bereich auf 16 Reisemobil-Reparaturplätzen bestens vorgebildet. Um den Händlern und Servicepartner einen hohen Wissenstand zu ermöglichen und sie stets über aktuelle technische Neuerungen zu informieren, führt Concorde regelmäßig Service‐Schulungen im Werk durch.

Dennoch kann es vorkommen, dass ein Partner mit einem Problem vor Ort nicht weiterkommt. Dafür hat Concorde eine spezielle Hotline auf der Homepage eingerichtet. Das Personal der hauseigenen Concorde-Hotline berät Handelspartner und auch Kunden direkt.

„Wenn ein Kunde ein Problem hat, das ihn daran hindert, sein Reisemobil zu nutzen, wie beispielsweise bei einem Heizungsausfall oder einem Ausfall der Wischeranlage, dann sehen wir das als Notfall an und helfen auch, wenn möglich, ohne Termin bei uns im Werk. Für sonstige (Werk)Arbeiten sind mindestens sechs Wochen nötig. Das ist wie bei einem Facharzt. Es dauert auch, bis man einen Termin bekommt“ beschreibt Markus Freitag die intensiven Aktivitäten von Concorde, um seinen Kunden gemäß dem Motto „Qualität vor Quantität“ jederzeit weiterzuhelfen.

Infos:  Zur Webseite von Concorde

Quelle: Pressemitteilung Concorde


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Claus-Detlev Bues