Der 11,6 Kilometer lange und rund 100 Meter tiefe Weissensee liegt 930 Meter über Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene Kärntner Badesee. (Foto: Franz Gerdl/ Kärnten Werbung)

Der 11,6 Kilometer lange und rund 100 Meter tiefe Weissensee liegt 930 Meter über Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene Kärntner Badesee. (Foto: Franz Gerdl/ Kärnten Werbung)

Lust auf Leben – Reisemobil-Tour durch Kärnten

Campingplatz, CMT 2019, Österreich, Reise, Tourismus, Wohnmobil

-Anzeige- Galt das südlichste Bundesland der Republik Österreich lange Jahre als Paradies für Rentner, Pensionäre und Teilnehmer an gemütlichen Rundreisen, so hat das faszinierende Urlaubsland zwischen Tirol, Steiermark, Italien und Slowenien in den letzten Jahren einen kompletten Imagewandel vollzogen. Heute stehen Trekking, Biking, Caravaning, Wassersport, Slow-Food-Travel und fast alle sportlichen Outdoor-Aktivitäten im Vordergrund. Und das ist gut so, denn Kärnten ist Partnerregion der CMT 2019 in Stuttgart.

Als der englische Bergsteiger George Mallory 1924 gefragt wurde, warum er den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde besteigen wollte, antwortete er mit dem einfachen, aber weltberühmten Satz: „Weil er da ist“! Diese Frage muss in Kärnten weder gestellt, noch beantwortet werden, denn in dem österreichischen Ferienparadies sind nicht nur beeindruckende Berge, sondern auch warme Badeseen, weite Flusstäler, grüne Almen, ausgedehnte Hochwälder und schneesichere Skigebiete da. Und sich quälen, Sauerstoff aus Flaschen atmen und mit erfrorenen Fingern und Zehen im Schneesturm in der Todeszone im Fels hängen, das muss in Kärnten auch kein Bergsteiger oder Besucher, der das Urlaubsland Kärnten auf eigene Faust und mit Seil und Haken erkunden will.

…hängen wir in steiler Wand

Denn hohe und für sportliche Kletterer interessante Berge gibt es in ganz Kärnten. Vor allem der Nationalpark Hohe Tauern zieht mit seinen vielen Dreitausendern, darunter der Großglockner, die Bergsteiger und Kletterer in seinen Bann. Nicht ganz so hohe Gipfel, aber ebenso schöne Touren und viele Panoramablicke kann man in den Nockbergen, den Gailtaler Alpen oder den Karawanken genießen. Insgesamt stehen in der Region Kärnten neun abwechslungsreiche Alpinklettertouren zur Auswahl. Kärnten im Süden Österreichs ist bei Kletterfans längst keine unbekannte Kletterdestination mehr.

In den Karnischen Alpen und weiteren alpinen Bergketten befinden sich beliebte Klettersteige in allen Schwierigkeitsgraden. Dabei geht es zum Teil hoch hinaus, teils liegen die Passagen aber auch relativ nah bei den Tälern, was besonders Einsteigern oder passionierten Wanderern zu Gute kommt.

Soweit die Füße tragen

Und damit sind wir schon bei einer der nächsten Möglichkeit, die Vielfältigkeit und Schönheit des Landes zu Fuß zu erkunden, denn ganz Kärnten ist durchzogen von einem über 1500 Kilometer langen Wegenetz für Wanderer. Völlig klar, dass sowohl Streckenführung, als auch Schwierigkeitsgrad oder Höhenunterschiede nicht nur für passionierte Langstrecken-Wanderer, sondern auch für Freunde des gemütlichen Spaziergangs separat und flächendeckend ausgeschildert sind. Und dass das Wandern nicht nur des Müllers Lust ist, wird spätestens dann klar, wenn man sich die Angebotsvielfalt und Streckenplanung der Wandermöglichkeiten vor Ort anschaut. Aushängeschild Nummer eins ist ganz sicher der Alpe-Adria-Trail, der in 43 Etappen und über 750 Kilometern vom höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner in Kärnten, bis zur Adria führt und die drei Regionen Kärnten, Slowenien und das Gebiet Friaul Venetien miteinander verbindet.

Daneben gibt es noch die mittelgebirgigen Almlandschaften und die sanften Ebenen, die per pedes apostolorum, also zu Fuß, erkundet werden wollen. Kärnten präsentiert darüber hinaus noch eine Vielzahl an Pilgerwegen, die den Wanderer bei der Suche nach Entschleunigung, Neuorientierung oder der intensiven Naturerfahrung begeistern werden! Egal, ob man auf Schusters Rappen alleine oder in der Gruppe pilgern möchte, hier im südlichsten Bundesland Österreichs finden sich herrliche Wege und magische Orte, die wohl lange Jahre im Gedächtnis bleiben werden.

…tritt in die Pedale!

Mit zwei Füßen, Rucksack und Wanderstock kann man lange oder flott unterwegs sein, doch Kärntens Landschaften, die unzähligen Seen, die Städte, Dörfer, Höhenzüge und Täler zu erkunden, das geht auf zwei Rädern und mit Muskelkraft deutlich schneller. Wer an Mountainbiken im Süden Österreichs denkt, wird unweigerlich auf Bad Kleinkirchheim in den Nockbergen stoßen. Die „Nockbike-Region“ Millstätter See und Bad Kleinkirchheim umfasst ein Mountainbike-Netz von rund 700 Kilometer und gilt damit als das am besten ausgebaute Zweiradnetz in Kärnten.

„Nockbike“ steht seit rund 20 Jahren für eine einzigartige Berg-Seen-Landschaft abseits der Mainstream-Bikeregionen. Unterschiedliche und perfekt organisierte Transfervarianten (Seilbahn, Schiff oder Hänger-Shuttle) machen es möglich, in relativ kurzer Zeit unterschiedlich lange und anspruchsvolle Touren mit dem Tourenrad, einem E-Bike oder dem Mountainbike in Angriff zu nehmen. Schon eine rund vierstündige E-Bike-Tour rund um den Ossiacher See mit kleinen Pausen an Aussichtspunkten und in netten Restaurants am Ufer lässt das Radlerherz ganz sicher höher schlagen.

Natürlich sind Singletrails das Salz in der Radler-Suppe. Zumindest für Mountainbiker! Ein attraktiver Downhill, von denen es in Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, wahrlich genug gibt, lässt die Biker Adrenalin-Pumpe Vollgas geben! Spätestens im Sommer 2019 soll einer der längsten Flow-Trails der Welt in Bad Kleinkirchheim eröffnet werden. Von der Kaiserburg auf rund 1.800 Meter geht es rund 13 Kilometer hinunter bis zur Talstation der Gondelbahn im Zentrum von Bad Kleinkirchheim. Der Trail soll das große Aushängeschild von Nockbike werden. Zweiradfreunde werden es kaum erwarten können!

Kneipen, Kunst und Kultur

Klagenfurt, die Landeshauptstadt von Kärnten, ist mit über 100.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt des südlichen Bundeslandes, sondern die sechstgrößte Österreichs. Auf eine 1.000jährige Geschichte kann die historische Stadt am Wörthersee, die nicht nur die Kärntner Landesregierung, sondern auch einen internationalen Flughafen und die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Alpen-Adria-Universität beheimatet, zurückblicken. Interessante Museen, stattliche Bürgerhäuser aus dem 17. Jahrhundert, Kirchen in unterschiedlichen Baustilen wie den ab 1581 errichteten Klagenfurter Dom, das Alte und das Neue Rathaus, das Landhaus Klagenfurt, heute Sitz des Kärntner Landtages konkurrieren nicht nur in der Altstadt mit historischen Denkmälern, Brunnen, Parkanlagen und Skulpturen, die auf die ruhmvolle, aber oft auch unruhige Geschichte der Stadt am Wörthersee hinweisen.

Doch nicht nur kunst- und kulturbegeisterte Besucher aus der ganzen Welt haben die liebenswerte, weltoffene und bürgerfreundliche Stadt am größten und wärmsten Alpensee Kärntens in ihr Herz geschlossen, auch Partygänger, Gourmets und Freunde der Slow-Food-Küche sind hier bestens aufgehoben. Klagenfurt ist reich an Restaurants, Bars und Kaffeehäusern, die sich zu jeder Jahreszeit um das leibliche Wohl ihrer Gäste kümmern. Essen ist in Klagenfurt Kultur und bedeutet mit knapp 240 Betrieben ein vielfältiges Angebot für alle Geschmäcker.

Die Fußgängerzonen Alter Platz, Kramergasse, Wiener Gasse und Umgebung sind ein Paradies für Freunde der guten Küche. Die Adria-Alpen-Küche, eine besondere Form der kulinarischen Völkerverständigung, glänzt in Klagenfurt mit einem umfangreichen Angebot an regionalen und saisonalen Gerichten, die ganz deutlich auf die Küchentraditionen von Kärnten, Slowenien und Friaul hinweisen. Doch die kulinarische Reise geht noch weiter.

Immer langsam – Slow Food in Kärnten

In Kärnten sind das Gailtal und das Lesachtal zur weltweit ersten Slow Food Travel Destination geworden. Oder besser – gemacht worden, denn dieses außergewöhnliche Pilotprojekt ruht in den Händen jener Lebensmittelhandwerker- und Hersteller, die in dieser beschaulichen Grenzregion im Süden Österreichs schon seit jeher die Slow Food-Philosophie leben. Und im Sinne dieses langsamen Entstehens und Genießens von vollwertigen, gesunden und frei von Schadstoffen angebauten Lebensmitteln lassen sich Landwirte, Brauer, Bäcker, Winzer, Käsehersteller, Metzger und Gastwirte bei ihrer Handwerkskunst auch gern mal über die Schulter schauen. Interessierten Besuchern geben sie gerne ihr Wissen weiter und setzen darauf, dass sich dadurch ihre Genießer-Philosophie weiter verbreitet.

So führt diese lehrreiche und informative Rundreise in die Küchen, Selchkammern und Reifekeller, zu den Bienenstöcken und Brotbacköfen, zu Kornmühlen und Butterfässern. Slow Food Travel ist daher wie maßgeschneidert für diese beiden Täler. Viele kleine Produzenten, viel Tradition, viel Landwirtschaft – so lassen sich leicht genussvolle Brücken bauen zwischen Gast und Region. Wer hierher kommt und sich dem vielseitigen Programm anvertraut, legt gerne Hand an, hilft mit, erlebt, wie mit gekonnten Handgriffen Brot oder Käselaibe entstehen, wie goldener Honig, saftiger Schinken oder cremige, weiße Polenta den Gast zum genussvollen Slow Food verführen.

So entsteht ein neues, köstliches Gefühl für den echten Wert dieser naturbelassenen und herausragenden Lebensmittel. Die Zeit, die diese langsam entwickelten Produkte für ihre Herstellung brauchen, geben sie vielfach beim Genießen zurück, denn es geht letztendlich darum, Konsumenten, Gäste und Gourmets wieder an jene Orte zurückzuführen, an dem unsere Lebensmittel ihren Ursprung haben.

Pack ‘die Badehose ein…

Nur zum Baden, Plantschen und Schwimmen kommt ganz sicherlich kein Tourist nach Kärnten, obwohl die Wasserqualität und die Temperaturen der Seen bis weit in den späten Herbst an der Spitze aller Gewässer im gesamten Alpenraum stehen. Und es gibt unzählig viele Seen! Manche größer, manche kleiner, eingebettet in verschiedene Landschaften und beschenkt mit charakteristischen Besonderheiten. Aber alle bieten im Sommer wohltemperiertes Wasser für aktive Stunden und sonnige Glücksmomente.

Ein mehr als glücklicher Zustand, dass Kärnten auf der Südseite des Alpenhauptkamms liegt, denn das kristallklare Wasser, das sich in Tälern und Senken zu Seen sammelt, bekommt im Sommer die volle Ladung an Sonnenstrahlen. Kärnten und seine Seen sind nicht nur für Taucher, Schwimmer und Badenixen, sondern ganz speziell für Segler, Surfer, Kanuten, Bootsfahrer und Wasserwanderer ein fast grenzenloses Paradies. Eine geführte Kanutour zum Beispiel durch die „Everglades“ am türkisblauen Faaker See mit Blick auf die grandiose Burgruine Finkenstein ist nicht nur ein Zusammentreffen mit einer wilden und urwüchsigen Schilflandschaft, sondern kann auch ein feucht-fröhliches Abenteuer der besonderen Art werden.

Mit vier Rädern Richtung Freiheit

Um die Urlaubsdestination Kärnten in aller Konsequenz zu erleben, zu entdecken und für sich und die Familie zu erobern, ist die Rundreise mit dem rollenden Zuhause mit Sicherheit die interessanteste Variante. Camping, Caravaning und der zurzeit boomende Reisemobil-Tourismus waren schon immer wichtige Eckpfeiler der aktuellen wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung in diesem südlichsten Bundesland Österreichs, das nur den legendären Steinwurf entfernt ist von der Adria, von Slowenien und Italien. Lange Jahre als Durchgangsland Richtung Süden mit nur wenigen Übernachtungen definiert, hat sich Kärnten im Laufe der vergangenen Jahre auf einen der vordersten Plätze in der Hitliste der beliebtesten Urlaubsziele für Caravaning entwickelt.

Nicht nur deutsche Gäste, auch treue Urlauber aus den Benelux-Staaten, aus England und Skandinavien bevölkern neben Slowenen, Polen und Italiener die über 100 durchgehend anspruchsvoll bis luxuriös ausgestatteten Campingplätze rund um die wunderschönen Seen, im Einzugsbereich von Dörfern und Städten und in der Nähe der internationalen sportlichen Zentren, die sowohl im Sommer, als auch im Winter mit einer stetig steigenden Gästezahl rechnen dürfen.

Wenn von amtlicher Seite behauptet wird, ein Campingurlaub in Kärnten bedeutet, die Natur in ihrer schönsten und unmittelbarsten Form zu erleben, dann kann man dieser Aussage nur uneingeschränkt zustimmen, denn die Reise mit dem Mobil durch Kärnten hat als Ziel immer die Freiheit, auf einem der unzähligen Camping-oder Stellplätze durch die geöffnete Dachluke den fantastischen Sternenhimmel über dieser außergewöhnlichen Region zu genießen, die ganz bewusst zur Partnerregion der CMT 2019, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, erkoren wurde.

INFO Urlaubsregion Kärnten / Österreich
Kontaktadressen:
Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH
Völkermarkter Ring 21- 23
A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich
Tel. +43 463 3000
E-Mail: info@kaernten.at
www.kaernten.at
Über Kärnten
Kärnten ist eine in den Ostalpen gelegene südösterreichische Region, in der sich der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, befindet. Die Hauptstadt von Kärnten ist Klagenfurt und liegt am Ufer des Wörthersees Fläche: 9.536 Quadratkilometer Hauptstadt: Klagenfurt am Wörthersee Bevölkerung: 561.077 (2017)

Campingplätze ausprobiert
Seecamping Berghof am Ossiacher See
Zehn Hektar Seegrundstück, 800 Meter Seepromenade, terrassenförmige Wiesen als Stellplätze, Schattenspendende Bäume, eigener Seezugang, Restaurant, Supermarkt, Sportanlagen
www.seecamping-berghof.at

Strandcamping Anderwald
Naturbelassener Platz in einem Fichtenwald, Direkter Seezugang mit Strand, Bäume und Sträucher spenden Schatten, Stellplatzgröße von 80 – 120 Quadratmeter
www.campinganderwald.at

Schluga Camping
5,5 Hektar Gesamtfläche, 250 Stellplätze Mobilheime, Mietcaravans, Campingfässer, Naturschwimmteich, Hallenbad, Sauna Restaurant, Shop, Kinderbetreuung
www.schluga.com

Campingpark Burgstaller
12 Hektar Wiesengelände mit Büschen und Bäumen, 100 Meter vom Ufer des Millstätter Sees, Eigenes Strandbad mit Liegewiese und Badesteg, Surf-Segelschule, Bootsverleih
www.burgstaller.co.at
INFO Werbekennzeichnung
Die Redaktion wurde vom CIVD in Verbindung mit der Messe Stuttgart zu der Reise eingeladen. Diese Einladungen ergehen nur an ausgewählte Pressevertreter, die eine nachhaltig qualitative und quantitative Berichterstattung gewährleisten.
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Hans-Christian Bues

Hans-Christian Bues, geboren in Bad Harzburg, lebt und arbeitet als Journalist, Reiseschriftsteller und freier Autor in Königswinter am Rhein. Für seine Reportagen, Reiseerzählungen und Abenteuerromane war er neben dem kanadischen Yukon Gebiet in Alaska, Amerika, Asien, Australien, Russland und vielen anderen Länder der Welt unterwegs. Er ist ein langjähriger und erfahrener Reisemobilist, schreibt regelmäßig Fahrzeugtests und betreut für das D.C.I den Bereich Freizeit, Reise und Touristik.
Hans-Christian Bues